Rheinberger: Konzertouvertüren (Gesamtausgabe, Bd. 25)

Beschreibung

Rheinbergers Konzertouvertüren stehen ganz in der Tradition der spätestens in den 1820er Jahren sich etablierenden Gattung, deren Verbreitung durch die Erstarkung eines bürgerlichen Musiklebens ebenso begünstigt wird wie durch die Sinfonien Beethovens, die den Komponisten der folgenden Generation übermächtig erschienen, so dass sie sich kleineren Gattungen innerhalb der Orchestermusik zuwandten. Innerhalb der Gattung zeichnet sich schon bald die Unterscheidung zweier Typen der Ouvertüre ab. Der erste Typus ist die autonome Ouvertüre, deren Charakter sich aus ihrer Eröffnungsfunktion ergibt. In dieser Linie ist letztlich auch Rheinbergers Akademische Ouvertüre op. 195 zu sehen. Im zweiten Typus, der Ouvertüre mit Sujet, fand die romantische Neigung, außermusikalische Inhalte in der Musik wiedergeben zu wollen, ein besonders geeignetes Objekt - war der Ouvertüre doch durch ihren Ursprung als Eröffnungsstück der Oper oder des Schauspiels der Bezug zu Inhalten des folgenden Werkes schon seit längerer Zeit vertraut. Diese Konzertouvertüre mit Sujet ist wiederum besonders mit den Werken Felix Mendelssohn Bartholdys verbunden. Mit seinen Werken setzt er die Maßstäbe, an denen sich die Komponisten seiner Zeit und die der nachfolgenden Generation orientieren und denen auch Rheinberger in seinen Konzertouvertüren op. 18 und op. 110 eng verbunden ist.

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Gesamtausgabe

50.225/00
208 Seiten , ca. 32x25 cm, Leinenausgabe
EUR128,00 / St.
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