Franz Schubert: Messe in G

Franz Schubert

Messe in G

Erstausgabe nach den Klosterneuburger Stimmen

D 167

Beschreibung

Franz Schuberts Messe in G-Dur gehört zu den beliebtesten Messordinarien: Die reizvolle liedhafte Melodik besonders im Kyrie und im Credo bildet einen zauberhaften Kontrapunkt zu konzertanteren Passagen im Gloria oder im Sanctus. Lange Zeit hielt man eine reine Streicherbesetzung des Orchesters für Schuberts endgültige Fassung, während einen Version mit Holz- und Blechbläsern sowie Pauken für eine Erweiterung des Bruders Ferdinand Schubert gehalten wurde. Seit Mitte der 90er Jahre allerdings ist bekannt, dass die Stimmen für die Trompeten und Pauken von Franz Schubert selbst zum Gebrauch "ad libitum" hinzukomponiert worden sind. Die vorliegende Edition bietet diese sog. "Klosterneuburger Fassung" – mit Trompeten und Pauken ad libitum, aber ohne Ferdinands Holzbläserstimmen – als Urtext gemäß Schuberts eigener Besetzungsintention.

 

Dieses Werk ist auch in carus music, der Chor-App, erhältlich!

Kaufen

Partitur

40.675/00
88 Seiten, 25 x 32 cm, kartoniert
EUR19,00 / St.
lieferbar

Klavierauszug

40.675/03
40 Seiten, 19 x 27 cm, kartoniert
EUR6,80 / St.
lieferbar

Klavierauszug, XL im Großdruck

40.675/04
40 Seiten, DIN A4
EUR14,50 / St.
lieferbar

Chorpartitur

40.675/05
20 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR3,20 / St.
lieferbar
Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 3,20 EUR
Ab 40 Stück 2,88 EUR
Ab 60 Stück 2,56 EUR

Studienpartitur

40.675/07
88 Seiten, DIN A5, kartoniert
EUR9,75 / St.
lieferbar

Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.675/19
23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR64,00 / St.
lieferbar
  • Bestehend aus
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Pauken, 1 x Trompete 1, 1 x Trompete 2 (40.675/09)
    je: 10,00 €
    5 x Einzelstimme, Violine 1 (40.675/11)
    je: 3,20 €
    5 x Einzelstimme, Violine 2 (40.675/12)
    je: 3,20 €
    4 x Einzelstimme, Viola (40.675/13)
    je: 3,20 €
    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.675/14)
    je: 3,20 €
    1 x Einzelstimme, Orgel (40.675/49)
    je: 8,50 €

Einzelstimme, Orgel

40.675/49
12 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR8,50 / St.
lieferbar

Einzelstimme, Violine 1

40.675/61
8 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR4,50 / St.
lieferbar

Einzelstimme, Violine 2

40.675/62
8 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR4,50 / St.
lieferbar

Einzelstimme, Viola

40.675/63
8 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR4,50 / St.
lieferbar

Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass

40.675/64
8 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR4,50 / St.
lieferbar

Produktinformation

Herausgeber

Bernhard Paul zur Person

Komponist

Franz Schubert zur Person

Rezensionen

Franz Schubert Missa in G D 167

Im Chorherrenstift Klosterneuburg hat der Herausgeber der bekannten G-Dur Messe, Bernhard Paul, die von Franz Schuberts Hand stammenden Stimmen für zusätzliche Trompeten und Pauken gefunden. So hat man nun das Original vor sich, in einer Ausgabe, aus der es sich wegen des schönen und übersichtlichen Druckbildes vortrefflich musizieren lässt. Die verkleinerte Partitur im Taschenbuchformat ist bei Carus […] erhältlich.

Roland Büchner
Quelle: Musica Sacra 4/1997, S. 418

 

Schubert, Franz (1797-1828): Missa in G

Wer hätte das für möglich gehalten? Die bekannte, als reine „Streicher-Messe“ geltende kleine Ordinariumsvertonung in G-Dur von Schubert ist wegen der im Chorherrenstift Klosterneuburg gefundenen autographen Trompeten- und Paukenstimmen neu zu entdecken. Die bisher erschienenen Editionen orientieren sich nur an der autographen Partitur, in der die Trompeten- und Paukenstimmen die Handschrift des Bruders Ferdinand zeigen und demzufolge in den bis dato erschienenen Editionen weggelassen wurden. Dieser hatte jedoch nur Franz Schuberts eigenhändig geschriebene, aber jetzt erst wiederentdeckte Stimmen in die Partitur übertragen.
Neben diesem Stimmenzuwachs sind auch gewichtige Änderungen hinsichtlich des Tempos, der Phrasierung, der Dynamik und der Melodie zu beobachten, die in den autographen Stimmen zu finden sind, aber offenbar aus Zeitmangel von Schubert nicht in die Partitur übertragen wurden. Alle diese - von Franz Schubert selbst autorisierten - Eingriffe in die Kleine G-Dur- beinhalten zwangsläufig eine Korrektur des bisherigen Bildes dieser Komposition. Zum ersten mal liegt auch eine vollständige autographe Bezifferung des Generalbasses vor. Vorbildliche Ausgabe mit umfangreichem Vorwort und kritischem Bericht.

Bernhard Schüth
Quelle: Musik im Bistum Essen I/1996, S. 55f.