Wilhelm Friedemann Bach: Clavierwerke I

Beschreibung

Wilhelm Friedemann Bach (1710–1784) genoss den Ruf, einer der herausragenden, zugleich aber auch eigenwilligsten Komponisten seiner Zeit zu sein. Sein Werk stellt den ehrgeizigen Versuch dar, das Erbe des Vaters aufzunehmen und dem Geschmack seiner Generation entsprechend weiterzuentwickeln. Zum 300. Geburtstag erscheint beim Carus-Verlag eine neue kritische Gesamtausgabe seiner Werke, die durch CD-Veröffentlichungen begleitet wird. Den Anfang macht ein Programm mit Claviermusik, das überwiegend Ersteinspielungen enthält. Léon Berben unterstreicht mit seinem Spiel die besondere Synthese von hochbarock-komplexem und galant-empfindsamem Stil.

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Compact Disc

83.346/00
12,5 x 14 cm, CD, Digipac
EUR19,90 / St.
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Inhalt

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Solist - Cembalo

Leon Berben zur Person

Rezensionen

[...] These are exceptionally fine performances, and even if this were not the premiere recording of five of the works in the recital, I would still have recommended the disc wholeheartedly.
(Early Music Review, Dezember 2010)

 

[...] Léon Berben [stellt] alle Charakteristika dieser Meisterwerke der Klaviermusik mit vitalem Zugriff heraus, vielseitig in Ausdruck, Stimmung und reich an Klang- und Rhythmusnüancen. Fünf davon sind Ersteinspielungen – ein weiterer Hinweis darauf, welche Schätze es im Schaffen Wilhelm Friedemann Bachs noch ans Licht zu befördern gilt. Einem Genie zu Ehren, dem Musikleben zur Bereicherung.
(www.codexflores.ch, 02.05.2011)

 

[...] Diese CD-Edition hat es in sich, Kenner, Liebhaber und Neugierige werden daran nicht vorbei kommen. [...]
(Sebastian Blottner, www.kultiversum.de, 21.11.2010)

 

[...] So erstaunlich es klingt, noch nie ist das eher schmale Tasteninstrument-Œuvre des eigenwilligen ältesten Bach-Sohns komplett zu hören gewesen. Gleich mit fünf Erstaufnahmen kann der Cembalist Léon Berben glänzen, und das Resultat wird nicht nur Klangarchäologen erfreuen: Subtil-kuriose Tricks machen aus dem eher traditionsverpflichteten Anti-Star am Übergang zur Frühklassik eine besondere Figur. [...]
(kulturspiegel, 30.9.2010)

 

[...] this new edition is indispensable, including as it does three previously unpublished sonatas, and significant variants to three of the known ones and the solo concerto. I hope that it will remain in print for many years to come.
(Paul Simmonds, Zofingen, Switzerland - British Clavichord Society Newsletter 48, October 2010)

 

[...] Die explosive Spannung und Ruhe von Berbens Spiel kommt am deutlichsten in der Fantasie in d-Moll zum Ausdruck. Sowohl diese wie auch die abschließende, größer dimensionierte Fantasie in e-Moll sorgen für beeindruckende Hörerlebnisse. Die Verbindung von hoher Einfühlsamkeit, einem großen Verständnis für die Werke und einer erstaunlichen technischer Expertise lassen sie kunstvollen, weitestgehend vergessenen Kompositionen Wilhelm Friedemann Bachs in bestem Licht erstrahlen.
(Marion Beyer, klassik.com, 8.10.2010)

 

Berben gelingt – auf dem einem Hamburger Modell von 1728 nachgebauten Instrument, dessen Klangreichtum in der auch technisch gut balancierten Produktion wirkungsvoll zur Geltung kommt – ein faszinierendes Porträt. [... Man hat] stets aufs neue den Artikulationsreichtum, das Feuer und die instrumentale Beredsamkeit des Interpreten zu bewundern. [...]
(Kölner Stadtanzeiger, 25./26.09.2010)

 

So erstaunlich es klingt, noch nie ist das eher schmale Tasteninstrument-OEuvre des eigenwilligen ältesten Bach-Sohns (1710 bis 1784) komplett zu hören gewesen. Gleich mit fünf Erstaufnahmen kann der Cembalist Léon Berben glänzen, und das Resultat wird nicht nur Klangarchäologen erfreuen: Subtil-kuriose Tricks machen aus dem eher traditionsverpflichteten Anti-Star am Übergang zur Frühklassik eine besondere Figur.
(Spiegel, September 2010)

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