Gounod: Chants sacrés. 20 lateinische Motetten

Beschreibung

Charles Gounod, dessen Geburtstag sich im Jahr 2018 zum 200. Mal jährt, ist vor allem für seine Opern bekannt: Faust, Sapho, Roméo et Juliette etc. Doch Zeit seines Lebens war Gounod auch ein sehr religiöser Mensch. Als Gewinner des prestigeträchtigen Prix de Rome 1839 verbrachte er längere Zeit in der Heiligen Stadt und widmete sich in der Folge mehrere Jahre lang ausschließlich der geistlichen Musik. Zeitweilig erwog er sogar Priester zu werden und zeichnete seine Briefe mit "Abbé Ch. Gounod". Neben mehreren Messen – darunter die berühmte Cäcilienmesse – komponierte er zahlreiche kleinere Werke für den liturgischen und gottesdienstlichen Gebrauch in verschiedenen Besetzungen. 20 kleinere geistliche Gesänge für 4–6stimmigen gemischten Chor mit Orgel- oder Klavierbegleitung (meist ad lib.) sind in der vorliegenden Sammlung enthalten.

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Sammlung

4.110/00
88 Seiten, 23 x 32 cm, kartoniert
EUR39,00 / St.
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Produktinformation

Inhalt

20 Werke Anzeigen

Herausgeber

Marc Rigaudière zur Person

Rezensionen

Gounods Schaffen im Bereich der geistlichen Musik ist vor allem hinsichtlich seiner Messen geläufig. Weniger bekannt sind seine kleineren Werke, die hier in einer mustergültigen Edition vorgelegt werden. Schon das aufschlussreiche Vorwort führt in die Werke gut ein, man sollte es folglich lesen!
Andreas Großmann, Kirchenmusik im Bistum Limburg, 2/2017

 

Einem längeren Aufenthalt in Rom ist es wohl zu verdanken, dass sich der Komponist sich sehr umfänglich in der Zeit seines Aufenthaltes mit geistlicher Musik auseinandersetzte. So entstanden zahlreiche kleinere geistliche Werke, meist homophon gehalten, in unterschiedlichen Besetzung (4-6 stimmig), die in der vorliegenden Sammlung im Carus-Verlag erschienen sind. Die Aufmachung des Notentextes ist in gewohnter hervorragender Qualität des Carus-Verlages.
Michael Hoppe, KIBA - Kirchenmusik im Bistum Aachen, Oktober 2017

 

Die Kompositionsanlässe sind nicht bekannt, zum Teil hat er sie wohl für seine Arbeit an der Église des Missions étrangères geschrieben, also für ganz einfache kirchenmusikalische Verhältnisse ... Auch hier hatte er es mit zahlreichen Nicht-Blattsängern zu tun, so dass die Werke sehr einfach geschrieben sein mussten, was dann auch die Stilistik fast aller vorliegenden Motetten betrifft. Jedoch sind sie nicht einfallslos, man hat eher den Eindruck einer bewussten Reduzierung der Mittel ... eine sehr gute Fundgrube.
Richard Mailänder, KiEK – Kirchenmusik im Erzbistum Köln

 

... Unter den 20 wertvollen Miniaturen finden sich drei Ave verum, fünf O salutaris hostia, zwei Pater noster nach gregorianischen Vorlagen und mehrere marianische Vertonungen. Gounods Harmonik ist weitgehend einfach, aber eben von ästhetischer Schlichtheit und Anmut ...
Martin Kölle, Kirchenmusikalische Mitteilungen der Erzdiözese Freiburg, November 2017

 

Bei aller Einfachheit können diese Stücke mit lateinischem Text auch heute sowohl im Gottesdienst als auch im Konzert als vollgültige Werke dienen. Sie sind, wie zum Beispiel die beiden enthaltenen «Ave verum»-Sätze, farbig und wie aus einem Guss geschrieben.
Ulrich Barthel, Chorzeit Juli/August 2017

 

Diese „Ästhetik der Schlichtheit" zum Klingen zu bringen stellt sicher eine lohnenswerte Aufgabe gerade auch für kleinere Chöre dar. Und auch eine Herausforderung für die Chorleiterinnen, sich mit diesen kleinen Werken gründlich auseinander zu setzen, damit sie nicht vorschnell als „fad" oder gar banal abgetan werden.
Andreas Peterl, Singende Kirche 3/2017

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