Ko Matsushita: Veni Sancte Spiritus

Ko Matsushita

Veni Sancte Spiritus

Pfingstsequenz

Beschreibung

Ganz in der Weise der Mehrchörigkeit der Renaissance hat Matsushita seine Vertonung der Pfingstsequenz angelegt. Er nutzt die volle Vielstimmigkeit (innerhalb der einzelnen Chöre kommen auch noch gelegentliche Stimmteilungen vor) lediglich beim grandiosen, klangvollen Schlußhöhepunkt, vorher kombiniert er immer wieder Stimmgruppen oder läßt einzelne Chöre wirkungsvoll alternieren. Diese Reduktion geht bis hin zu einstimmigen, quasi gregorianischen Abschnitten. Das Stück ist durchgehend tonal, mit gelegentlichen diatonischen Würzungen. Der durchwegs homophone Satz orientiert sich an der Deklamation des lateinischen Textes. Melodisch lehnt er sich an modale gregorianische Strukturen an, ohne die bekannte Sequenz-Melodie zu zitieren. Ein rascher, rhythmisch-synkopierter deklamatorischer Teil leitet dramaturgisch geschickt die Steigerung zum festlichen Schluß ein, der „molto legato“ in großen Aufschwüngen den Text der ersten Strophe nochmals aufgreift. Matsushita schreibt stets in bequemer Stimmlage, so dass das Werk gleichzeitig entspannt wie grandios ausgesungen werden kann. Für großbesetzte Chöre, selbst für Oratorienchöre mit weniger a-cappella-Erfahrung, ist dies eine gut machbare, dankbare und wirkungsvolle Musik, die man begeistert und mit Freuden singen kann.

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Partitur

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Produktinformation

Herausgeber

Stefan Schuck zur Person

Komponist

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