José Mauricio Nunes Garcia: Requiem

José Mauricio Nunes Garcia

Requiem

Beschreibung

Garcia, 1767 in Rio de Janeiro geboren, Priester und Kapellmeister an der dortigen Kathedrale, ist noch immer kaum bekannt. Unter seinen meist geistlichen Werken befinden sich auch vier Vertonungen der Totenmesse. Die vorliegende „Missa dos Defunktos“ entstand im Auftrag des portugiesischen Königs Dom Joao VI. für die Exequien der 1816 verstorbenen Königin Maria I. Die in d-Moll stehende Komposition zeigt an etlichen Stellen Parallelen zu Mozarts Requiem, das Garcia zwei Jahre später (1819) in Brasilien erstmals zur Aufführung brachte.

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Partitur

23.008/00
128 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR47,00 / St.
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Orgelauszug

23.008/03
44 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR13,00 / St.
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Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

23.008/19
23 x 32 cm, ohne Umschlag
EUR179,00 / St.
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  • Bestehend aus
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Fagott 1, 1 x Fagott 2, 1 x Flöte 1, 1 x Flöte 2, 1 x Horn 1, 1 x Horn 2, 1 x Klarinette 1, 1 x Klarinette 2, 1 x Pauken (23.008/09)
    je: 37,00 €
    8 x Einzelstimme, Violine 1 (23.008/11)
    je: 5,80 €
    7 x Einzelstimme, Violine 2 (23.008/12)
    je: 5,80 €
    6 x Einzelstimme, Viola 1 (23.008/13)
    je: 5,80 €
    5 x Einzelstimme, Viola 2 (23.008/14)
    je: 5,80 €
    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (23.008/15)
    je: 5,80 €

Produktinformation

Komponist

José Mauricio Nunes Garcia zur Person

Rezensionen

Garcia, José Mauricio Nunes (1767-1830): Requiem in d

Hier liegt die Erstausgabe eines der vier Requien des Priesterkomponisten Garcia aus Rio de Janeiro vor, der 1830 krank und völlig verarmt starb, nachdem er als Kapellmeister der Kathedrale von Rio zu den bedeutendsten Komponisten der Zeit, als Improvisator bis nach Europa bekannt, gewirkt hatte. Bis auf eine Fuge im Kyrie sind alle Chorteile homophon gehalten und haben tiefen, innerlichen Bezug zum Text. Dieses Requiem für Soli (SATB), Chor und Orchester mit doppeltem Holz und 2 Hörnern, Pauken und Streichern hat in der ganzen Diktion durchaus Anlehnungsmomente an Mozarts Requiem, aber man kann keine Plagiatpartien feststellen. Ein wirklich großes, beachtliches Werk, das der Aufführung sehr wert ist. Außer der Partitur liegt ein Klavierauszug vor, eine Chorpartitur und das Stimmenmaterial. Ein durchschnittlich guter Chor kann dieses umfangreiche Werk ohne größere Schwierigkeiten zur Aufführung bringen.

Hans-Jürgen Nober
Quelle: Musik im Bistum Essen I/1996, S. 50

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