Felix Mendelssohn Bartholdy: Trauergesang op. 116 - Noten | Carus-Verlag

Felix Mendelssohn Bartholdy Trauergesang op. 116

Sahst du ihn herniederschweben MWV F 31 (op. 116), 1845

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Die Komposition entstand 1845 auf Bitten des jungen Gelegenheitsdichters Friedrich Aulenbach zum Begräbnis eines Sangesbruder Aulenbachs. Erhalten hat sich von dieser Komposition sowohl ein korrekturenreiches Kompositionsautograph als auch ein posthumer Erstdruck von 1869. Beide Quellen weichen so deutlich voneinander ab, dass von einer zwischenzeitlichen Revision auszugehen, ohne das deren Urheber sicher zu benennen wäre. Da die an Aulenbach versandte Reinschrift nicht erhalten ist, ist es nicht gänzlich auszuschließen, dass der Erstdruck möglicherweise auf diese und die Revision somit auf Mendelssohn zurückgeht.

Die vorliegende Ausgabe bietet beide Fassungen.

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  • Trauergesang op. 116
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Dirigierpartitur Carus 40.161/00, ISMN 979-0-007-03622-5 20 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Dirigierpartitur digital, PDF-Datei Carus 40.161/00-010-000, ISMN 979-0-007-26026-2 20 Seiten, DIN A4
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  • Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) zählt zu den bedeutendsten Komponisten der musikalischen Romantik. Sein kompositorisches Schaffen verbindet die formale Klarheit der Wiener Klassik mit der gesteigerten Ausdruckskraft des 19. Jahrhunderts. Besonders prägend war seine Auseinandersetzung mit der Musik Johann Sebastian Bachs, deren Wiederentdeckung er durch die Aufführung der Matthäus-Passion im Jahr 1829 maßgeblich förderte.

    Zu seinen bekanntesten Vokal-Kompositionen zählen seine beiden Oratorien Paulus und Elias, sowie seine Choralkantate Verleih uns Frieden gnädiglich. Darüber hinaus wirkte Mendelssohn als Dirigent, Pianist und Musikpädagoge und trug wesentlich zur Professionalisierung des Konzertwesens sowie zur Entwicklung des Leipziger Konservatoriums bei. Sein Werk nimmt eine zentrale Stellung in der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein und verbindet Traditionsbewusstsein mit romantischer Klangästhetik.

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