Romanzen und Balladen III op. 145
Die Romanzen und Balladen, die in vier Heften (op. 67, op. 75, op. 145, op. 146) zusammengefasst sind, komponierte Schumann 1849 für seine eigene Chorpraxis. In dieser Zeit war für Schumann die Leitung von Chören in Dresden wichtig und segensreich, weil er dabei nach den gesundheitlichen Krisenjahren 1845 bis 1847 wieder zu Selbstvertrauen und Schaffensfreude zurückfand. Daraus wird deutlich, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung der Komponist an diesen Chören arbeitete. Und hier ist der Chorstil, der Schumann vorschwebte, am reinsten ausgeprägt. In großer Vielfalt entfaltet Schumann in seinen Chorsätzen die Möglichkeiten chorischen Gestaltens. Die deklamatorischen, harmonischen und interpretatorischen Feinheiten seiner Partituren sind eine lohnende Herausforderung für Chöre unterschiedlichster Leistungsstufen.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Robert Schumann
| 1810-1856Robert Schumann ist noch immer vor allem als Klavier- und Liedkomponist bzw. als Symphoniker präsent. In seinen späteren Schaffensjahren sah er hingegen in der Komposition von Chormusik einen wichtigen Schwerpunkt seiner Arbeit. Hier gilt es auch heute noch einen weitgehend unbekannten Schumann zu entdecken, dessen Chormusik Volkstümlichkeit und künstlerischen Anspruch zugleich meisterhaft verbindet. Carus bietet Schumanns sämtliche Werke für gemischten Chor und für Frauenchor a cappella und mit Klavier. Sie zeigen seine Experimentierfreude, seine Sensibilität in der Auswahl sowie musikalischen Umsetzung der Texte, nicht zuletzt aber sein eigenständiger Chorstil, der besonders auf raffinierte Details in der Gestaltung des Satzes setzt. zur Person