Frühlingshafte Chorwerke

Frühlingshafte Chorwerke: Musikalische Oden an die Jahreszeit

Der Frühling in voller Klangpracht: Mit den schönsten Chorwerken von Komponisten wie Max Reger, Peter Cornelius, Robert Schumann, Moritz Hauptmann und Gabriel Fauré kommen Frühlingsgefühle auf – beim Chor und Publikum gleichermaßen!
  • Heinrich Schütz: O primavera

    Die Italienischen Madrigale (SWV 1) komponierte der junge Schütz als sein „Gesellenstück“ während seines Studiums in Venedig bei Giovanni Gabrieli. Dabei legte er in seinem Opus 1 den Grundstein dafür, was er in seinen späteren Kompositionen perfektionieren sollte: Die Verschmelzung von Wort und Musik zu einer musikalischen Einheit. In dieser jugendlich anmutenden Musik voll emotionaler Tiefe vertonte Schütz im ersten Stück O primavera den Kontrast zwischen der frischen Pracht des Frühlings und der Sehnsucht nach verlorenen Liebschaften. 

  • Niels Gade: Ritter Frühling

    Der dänische Komponist Niels W. Gade schrieb seine A-cappella-Chöre Fünf Gesänge in den 1840er Jahren während seiner Leipziger Studienjahre bei Mendelssohn. Allen fünf Stücken liegt romantische Naturpoesie von Emanuel Geibel zugrunde. Im eindrucksvollen Chorstück Ritter Frühling tritt der Frühling als tapferer Held auf, der mit seiner strahlenden vierstimmigen Kraft die Natur erweckt. 

  • Max Reger: Frühlingsblick

    Mit Frühlingsblick hat Max Reger eine klangliche Ode an den Frühling geschaffen, die mit ihrer poetischen Tiefe (Text: Nikolaus Lenau) und melodischen Schönheit überzeugt.

  • Peter Cornelius: Die drei Frühlingstage

    In einer faszinierenden Sechsstimmigkeit fängt Peter Cornelius Motive zur Jugend, dem Rausch und der Liebe in musikalischer Pracht ein. Eine Komposition, die das Herz im Frühling höherschlagen lässt.

  • Gabriel Fauré: Dans les ruines d'une abbaye

    Das Lied fängt die übermütige Verliebtheit eines frisch vermählten Paares ein: Die alten Klostermauern sind erfüllt mit Freudenrufen und fröhlichem Lachen, während der 6/8-Takt die unbekümmerte Fröhlichkeit der Liebenden widerspiegelt. Das Chorarrangement dieses Kunstliedes stammt von Denis Rouger.

  • Gabriel Fauré: Mai

    Denis Rougers dreistimmiges Arrangement für Frauenchor greift die harmonische Atmosphäre eines ruhigen Frühsommertags im Mai auf, indem es die Naturerlebnisse von Schatten und Mondlicht musikalisch zum Leben erweckt.

  • Robert Schumann: Frühlingsfahrt/Wehmut

    Clytus Gottwalds Chorarrangements von Schumanns Gesängen spiegeln perfekt die Vielfalt der Frühlingsgefühle wider: Von jubelnder Fröhlichkeit bis zu tiefer Melancholie eröffnet sich eine subtile Klangwelt.

  • Engelbert Humperdinck: Frühlingssehnsucht

    Humperdincks Lied erzählt von der Sehnsucht nach dem Frühling, wenn die Natur aus dem Winter erwacht. In romantischer Atmosphäre deuten die sanften Klängen auf die Vorfreude des erneuten Erblühens von Heide und Wald. 

  • Moritz Hauptmann: Frühzeitiger Frühling

    Hauptmanns Vertonung von Goethes Text entführt in die Tage der Wonne, wo die Natur in voller Pracht erstrahlt: Sonnenschein, plätschernde Bächlein, blühende Wiesen und himmlische Gesänge zeigen die Frische und den Zauber des Frühlings.

  • Moritz Hauptmann: Mailied

    Dieses bezaubernde Chorstück eröffnet eine Welt zwischen Weizen und Korn, Hecken und Dorn, wo die musikalisch getragene Liebe im Mai aufblüht. 

  • Carl Ecker: Frühlingsnahen

    In der lebendigen Atmosphäre des nahenden Frühlings weisen die Chorstimmen auf die Vorfreude der sonnigen Tage hin und bringen die Aufbruchsstimmung a cappella zum Klingen.