Singen im Freien

Werke – wie gemacht für Open-Air-Proben

Singen im Garten, im Wald oder im Park – perfekt für den Sommer! Warum nicht für den Chor eine kleine Open-Air-Veranstaltung planen? Nach dem Gottesdienst vor der Kirche singen, um neue Mitglieder zu gewinnen, oder sich auf kommende Sommerfeste und große Outdoor-Konzerte vorbereiten? Was Gesangvereine schon lange praktizieren, kann auch Kirchenchören Freude machen!

Wir haben für Sie Ihnen ein paar Programmideen aus dem Carus-Katalog zusammengestellt:

  • Mendelssohn: Im Freien zu singen

    „Im Freien zu singen“ schrieb Mendelssohn aufs Titelblatt seiner ersten Sammlung weltlicher Chorlieder. "Open Air" wird hier zur historischen Aufführungspraxis. Im Juli 1839 zog Mendelssohn mit einem Chor tief in den Wald und schwärmte danach: "Es war ein Chor von etwa 20 guten Stimmen, aber bei einer Probe im Zimmer hatte manches gefehlt, und alles war unsicher gewesen, wie sie sich den Abend unter die Bäume stellten, und mein erstes Lied  ‚ihr Vöglein in den Zweigen schwank‘ [op. 41 Nr. 1] anhoben, da war es in der Waldstille bezaubernd, daß mir beinah die Thränen in die Augen kamen. Wie lauter Poesie klang es."

  • Oliver Gies: O Täler weit

    Das berühmte Mendelssohn-Chorlied als Crossover für Rock-Chor

  • Pustinek Rakar: Two Songs of Spring

    Für Kammerchöre, die etwas Neues entdecken wollen: Erst 2018 entstanden diese Kompositionen der slowenischen Komponistin auf Texte der Dichterin Christina Georgina Rossetti (1830–1894).

  • Schumann: Werke für gemischten Chor a cappella

    Klassische Balladen können noch heute verzaubern, vielleicht in Kooperation mit einem Schauspieler, der als Kontrast modernen Balladen vorträgt? Bei Schumann findet man eine Fülle von Chorballaden, zum Beispiel den berühmten „König von Thule“.

  • Rheinberger: Weltliche Musik für gemischten Chor a cappella

    Eine Fundgrube für Naturlieder und Balladen – eine kompakte Auswahl, die den beliebten Kirchenkomponisten Rheinberger in einem neuen Licht erscheinen lässt.


  • Niels Gade: Fünf Gesänge

    Der dänische Komponist Niels W. Gade schrieb diese fünf A-cappella-Chöre in den 1840er Jahren während seiner Leipziger Studienjahre bei Felix Mendelssohn Bartholdy, dem er sich zeitlebens eng verbunden fühlte. Es sind homophone, sauber gearbeitete Sätze in dezenter Chromatisierung. Allen fünf Stücken liegt romantische Naturpoesie von Emanuel Geibel zugrunde, einem Vertreter der zu seiner Zeit weithin bekannten „Münchner Dichterschule“.

  • Volkslieder – aber nicht bieder

     Beim Outdoor-Singen bieten sich Volkslieder geradezu an, es müssen ja keine Wander- oder Jagdlieder aus alten Zeiten sein. Entdecken Sie im Chorbuch Loreley (Bände für SATB, SAM und SSAA erhältlich) alte Schätze im frischen Gewand: Peter Schindlers Calypso über den Kuckuck, der aus dem Wald ruft, oder Burkhard Kinzlers „Es geht ein dunkle Wolk herein“

  • Auf Reisen – Volkslieder aus aller Welt

     Mit dem Volkslied auf Reisen. Zwei Sammlungen mit Volksliedsätzen, eine für Chor a cappella aus ganz Europa und eine speziell mit Liedern Großbritanniens und Irlands.

  • Gospels mit Keyboard

    Spirituals und Gospels brauchen keinen Kirchen- oder Konzertraum. Bringen Sie einfach Keyboard oder Schlagwerk nach draußen und singen die Songs aus dem Chorbuch Hallelujah.



  • Akustisches Open-Air Kino

    ... mit unserer chorissimo! MOVIE-Reihe und den darin enthaltenen Chorarrangements u. a. aus James Bond oder Der Hobbit.



  • Butz: Gute-Laune-Kanons

    Die ursprünglich für Jugendchor geschriebenen Kanons eignen sich für Chöre aller Altersstufen und können auch im Freien schnell gute Laune verbreiten.

  • stimmband

    Leichtere Muse fürs Sommerfest mit einstimmigen Liedern zum Mitsingen.



  • Große Chorwerke open air

    Quasi auf der Baustelle des Linzer Mariendoms, halb im Freien, halb in der noch nicht fertiggemauerten Votivkapelle, fand 1862 die Uraufführung der e-Moll-Messe von Bruckner statt. Vielleicht verzichtete Bruckner daher auf Solist*innen und Streicher. Mit der in diesem Sommer bei Carus erscheinenden Orgelfassung könnte man das anspruchsvolle Werk jetzt schon einzustudieren und im Winter oder Frühsommer 2022 in der Kirche aufführen und es für ein Freiluft-Konzert mit Bläsern im kommenden Jahr vorsehen?