Die Drei Lieder von Franz Schreker, in der Transkription für 6- bis 13-stimmigen gemischten Chor von Clytus Gottwald, sind meisterhafte Umsetzungen von Schrekers vokalen Kompositionen, die durch ihre einzigartige Klangsprache bestechen. Besonders das dritte Lied Und wie mag Liebe auf einen Text von Rainer Maria Rilke, entfaltet sich von ruhigen, lyrischen Passagen zu einem dynamischen Höhepunkt und wird in Gottwalds Arrangement emotional kraftvoll unterstrichen.
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Franz Schreker / Clytus Gottwald: Drei Lieder
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Leo Langer: Pietà
Pietà von Leo Langer ist ein Chorwerk für fünfstimmigen gemischten Chor (SSATB) in sehr leichtem Schwierigkeitsgrad, das zwei kraftvolle Texte miteinander vereint. In den Frauenstimmen erklingt ein Gedicht von Rainer Maria Rilke, dessen melancholische und tiefgründige Sprache die Ausdruckskraft des Werks bestimmt. Die Männerstimmen singen den traditionellen Regina Coeli-Text aus dem 12. Jahrhundert, wobei Langer die Melodie einer Version aus Konstanz von 1600 verwendet.
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Claude Debussy/ Clytus Gottwald: Des pas sur la neige
Clytus Gottwalds anspruchsvolle Transkription von Debussys Des pas sur la neige für 16-stimmigen Chor (SSSSAAAATTTTBBBB) bringt das ursprünglich für Klavier geschriebene Stück in eine neue vokale Dimension. Auf Anregung von Heinz Holliger schuf Gottwald eine Version, die die Klang- und Strukturmerkmale des Originals bewahrt und gleichzeitig vokale Techniken der Neuen Musik integriert.
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Wolfram Buchenberg: Liebes-Lied
Wolfram Buchenbergs Liebes-Lied wurde ursprünglich für einen Hochzeitsgottesdienst komponiert. In Rilkes Gedicht geht es um die tiefe Verbundenheit zwischen Liebenden, symbolisiert durch das Bild von zwei Saiten auf einem Streichinstrument, die im Einklang schwingen. Buchenberg setzt dieses Bild auf eindrucksvolle Weise um, wobei der gemischte Chor mit Stimmteilungen die metaphorische Verbindung und das harmonische Zusammenspiel der Liebenden widerspiegelt.
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Cyrill Schürch: Ô bonheur de l'été
Cyrill Schürch vertont in Ô bonheur de l'été Verse von Rilke, die die Farben und Stimmungen der Natur in einer poetisch-glücklichen Sonntagsstimmung einfangen. Der überwiegend liedhafte Satzstil bildet die Reduktion der Lyrik nach, wobei Schürch Dissonanzen sparsam einsetzt und die Tonarten frei wechselt. Diese Herangehensweise stellt eine spannende Herausforderung für Chöre dar, die sich auf Klangfarben und emotionale Feinheiten einlassen möchten.
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Cyrill Schürch: Après une journée
Cyrill Schürchs Après une journée ist eine zarte Vertonung von Rilkes Gedicht, das die Atmosphäre eines friedlichen Abends nach einem stürmischen Tag beschreibt. Die Komposition für vierstimmigen gemischten Chor beginnt im ruhigen Tempo und steigert sich dann in ein lebendigeres più mosso, was die zunehmende Dynamik des Abends und die sich verändernde Natur darstellt. Schürch setzt in seinem überwiegend homophonen, liedhaften Satzstil sparsam Dissonanzen ein, was seine Kompositionen mit denen von Hindemith vergleichbar macht.
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Cyrill Schürch: Vois-tu, là haut
Cyrill Schürchs Vois-tu, là haut für vierstimmigen gemischten Chor vertont ein lyrisches Gedicht von Rainer Maria Rilke, das eine malerische Landschaftsvision schildert. Das Stück beginnt im lebhaften Vivace mit betonten marcati und spiegelt dann die wechselnden Stimmungen des Textes wider. Die Komposition vermittelt die poetische, fast himmlische Stimmung der Rilkeschen „Walliser Vierzeiler“ und den lyrischen Reichtum der Natur.
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Cyrill Schürch: Quel calme nocturne
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Cyrill Schürch: Chemin qui tourne
Cyrill Schürchs Chemin qui tourne ist eine Vertonung von Rilkes Vierzeiler über den Weg und die Rebe, die den Fluss des Lebens und des Weins metaphorisch miteinander verbindet. Das anspruchsvolle Werk für vierstimmigen gemischten Chor bewegt sich im spielerisch-beschwingten Tempo und nutzt gezielt Tempo- und Rhythmusänderungen. Schürch gestaltet die Musik mit feinen stimmlichen Nuancen, um die poetische Farbigkeit von Rilkes Texten widerzuspiegeln.
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Renato Miani: Die Worte des Engels
Renato Mianis Komposition Die Worte des Engels basiert auf einem besonders tiefgründigen Gedicht von Rainer Maria Rilke und behandelt die mystische Kommunikation mit einem Engel. Mit langsamem Tempo, Triolen und rhythmischer Vielfalt unterstreicht die Musik die spirituelle und emotionale Tiefe des Textes, während die Frauen- und Männerstimmen die zunehmende Intensität der Begegnung hörbar machen.