Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) zählt zu den bedeutendsten Komponisten der musikalischen Romantik. Sein kompositorisches Schaffen verbindet die formale Klarheit der Wiener Klassik mit der gesteigerten Ausdruckskraft des 19. Jahrhunderts. Besonders prägend war seine Auseinandersetzung mit der Musik Johann Sebastian Bachs, deren Wiederentdeckung er durch die Aufführung der Matthäus-Passion im Jahr 1829 maßgeblich förderte.
Zu seinen bekanntesten Vokal-Kompositionen zählen seine beiden Oratorien Paulus und Elias, sowie seine Choralkantate Verleih uns Frieden gnädiglich. Darüber hinaus wirkte Mendelssohn als Dirigent, Pianist und Musikpädagoge und trug wesentlich zur Professionalisierung des Konzertwesens sowie zur Entwicklung des Leipziger Konservatoriums bei. Sein Werk nimmt eine zentrale Stellung in der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein und verbindet Traditionsbewusstsein mit romantischer Klangästhetik.
zur Person
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Herausgeber*in
Thomas Christian Schmidt
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Textdichter*in
Johann Georg Neumark
| 1621-1681
Rezensionen
Mendelssohn-Bartholdy, Felix: „Wer nur den lieben Gott läßt walten”
Mendelssohn-Bartholdy, Felix: „Wer nur den lieben Gott lässt walten”
Wer auf der Suche nach „praxisgerechter” (im Sinne von gut zu bewältigendem Schwierigkeitsgrad, Dauer und Finanzierbarkeit) Literatur ist, kann erleichtert aufatmen: ein überschaubares Werk mit einleitendem schmucklos-homophonem Choral, eine zweite motettische Choralbearbeitung, eine liedhaft-schlichte Sopranarie und ein abschließender Choral (bis auf vier Takte vom Chortenor unisono zu singen) mit einfacher Streicherbesetzung von 13-minütiger Dauer über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten” liegt in einer gewohnt guten Carus-Edition mit ausführlichem Vorwort und kritischem Bericht vor. Die Aufführung einzelner Teile macht eine Verwendung für Liturgie und Konzert möglich. Sehr empfehlenswert!
Werner Schepp
Quelle: Musik im Bistum Essen 1/1998, S.36