Psaume 95
O! Come let us worship and kneel before the Lord MWV A 16, 1838
Sommaire
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Compositeur
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) compte parmi les compositeurs les plus importants du romantisme musical. Son œuvre allie la clarté formelle du classicisme viennois à la puissance expressive propre au XIXe siècle. Son étude de la musique de Jean-Sébastien Bach a eu une influence particulièrement marquante ; il a d’ailleurs largement contribué à la redécouverte de cette œuvre en organisant l’exécution de la Passion selon saint Matthieu en 1829.
Parmi ses compositions vocales les plus célèbres figurent ses deux oratorios, Paul et Élie, ainsi que sa cantate chorale « Verleih uns Frieden gnädiglich ». Par ailleurs, Mendelssohn a exercé les fonctions de chef d’orchestre, de pianiste et de pédagogue musical, et a contribué de manière significative à la professionnalisation du monde des concerts ainsi qu’au développement du Conservatoire de Leipzig. Son œuvre occupe une place centrale dans l’histoire de la musique du XIXe siècle et allie le respect de la tradition à l’esthétique sonore romantique.
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Éditeur
R. Larry Todd
Prof. Dr. R. Larry Todd ist Arts & Sciences Professor of Music, Duke University, Durham. Bei Carus hat er zahlreiche Werke von Mendelssohn herausgegeben, darunter die Oratorien Elias, Paulus sowie Christus. Seine bei Carus in deutscher Sprache erschienene Mendelssohn-Biografie ist zumStandardwerk für Forschung und Mendelssohn-Fans geworden.
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Critiques
Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 95
Felix Mendelssohn Bartholdy: Der 95. Psalm op.46
Für die Aufführung dieser etwas eine halbe Stunde dauernden Komposition ist die übliche Oratorienbesetzung, wie sie in der Mitte des letzten Jahrhunderts üblich war, gefordert. Das Werk wird jedem großen Chor zur Ehre und Freude gereichen. Im Schaffen von Mendelssohn nehmen die Psalmvertonungen eine wichtige Stelle ein. Dabei ist der 95. Psalm mit seinen unterschiedlichen Aussagen für eine abwechslungsreiche Gestaltung besonders geeignet. Der Herausgeber R. Larry Todd beschreibt im Vorwort Wissenswertes zur Kompositionsgeschichte, und er beschreibt das Werk eingehend.
Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst 3/1992, S. 173f.
Felix Mendelssohn Bartholdy DER 95. PSALM op. 46
Die Beschäftigung mit Psalmen inspirierte Felix Mendelssohn Bartholdy während seines gesamten kompositorischen Schaffens. Zwischen den Jahren 1830 und 1843 entstand eine Serie von fünf größeren Werken, die vielfältige Solo-, Chor- und Orchesterbesetzungen fordern. Als Verbindung einer Bach-Kantate mit einem Oratorium Händels haben diese Psalm-Kompositionen eine Gattung religiöser Musik begründet, die während des 19. Jahrhunderts zu hoher Wertschätzung gelangte.
Der Text des Psalm 95 war für Mendelssohn eine Herausforderung: seine elf Verse gliedern sich in zwei ungleiche Teile von gegensätzlichem Charakter. Mendelssohn entschied sich, diesen textlichen Gegensatz in die tonartliche Anlage seiner Komposition aufzunehmen. Um ein emotionales Abfallen des Schlusses zu verhindern, änderte er die Reihenfolge der Verse.
Mendelssohn entfaltet in seiner Partitur eine reiche Palette von Ausdrucksmitteln. Das Stück ist sehr aussagestark und sei jedem empfohlen, der ein beeindruckendes Werk für ein geistliches Konzert sucht.
Johannes Götz
Quelle: Kirchenmusik im Bistum Limburg 1/1991, S. 32f.