18 Little Chorale Partitas for Organ
Sommaire
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Compositeur
Johann Sebastian Bach
| 1685-1750Jean-Sébastien Bach compte parmi les compositeurs les plus importants de l'histoire de la musique occidentale. Il était issu d'une dynastie de musiciens très ramifiée, qui a donné naissance à de nombreux musiciens municipaux et organistes dans la région de Thuringe et de Saxe.
Bach vocal
Depuis la création des éditions Carus, l’édition des œuvres de Jean-Sébastien Bach constitue pour nous une priorité particulière. À l’occasion de l’année commémorative de la Réforme, nous avons achevé le projet « Bach vocal ». La musique vocale sacrée de Bach est désormais disponible dans son intégralité sous forme d’éditions modernes « Urtext », accompagnées du matériel d’exécution. Une édition complète de toutes les partitions, présentée dans un coffret de grande qualité, est également disponible. Traduit avec DeepL.com (version gratuite)
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Critiques
Bach, Johann Sebastian: Kleine Choralpartiten für die Orgel
Bach, Johann Sebastian: Kleine Choralpartiten für die Orgel
Der Titel „Kleine Choralpartiten” könnte irreführen, denn es handelt sich nicht um die bekannten vier „Choral-Partiten” Bachs. Hier sind einzelne Choralbearbeitungen, Choralsätze und anderes aus Bachs Werk als Partiten zu Liedern des EG und GL unter den Rubriken Kirchenjahr, Gottesdienst und Glaube-Liebe-Hoffnung geschickt zusammengestellt. Dazu wurden die Stücke in die passenden Tonarten transponiert, obgleich dadurch der spezifische Tonartencharakter verloren gegangen ist. Unter dem Gesichtspunkt der musikalischen Praxis ist das allerdings zu rechtfertigen. Fraglich erscheint, ob die Stücke aus dem Orgelbüchlein in die heute üblichen Tonarten ohne weiteres transponierbar sind, weil hier die Tonartencharakteristik und der Affekt eine wichtige Rolle spielen. „Herr Christ, der einig Gott’s Sohn” klingt in A-Dur anders als in F-Dur oder G-Dur. Ähnliche Unternehmungen finden sich bereits in anderen Choralvorspielsammlungen. Andererseits ist dem Herausgeber zu danken, dass er Bearbeitungen in diese Sammlung aufnahm, deren Herkunft nicht gesichert ist, die aber aus Bachs Umfeld stammen, beispielsweise Choralsätze aus der Sammlung C. Ph. Emanuel Bachs, einzelne Abschriften und sogar in einem Fall eine Fragmentergänzung des Herausgebers. Die im Vorwort erwähnten Quellenvermerke fehlen gänzlich. Die Idee, Bachs Choralbearbeitungen und Choräle zu Partiten zu bündeln, ist lobenswert. Die unübersehbare Fülle des Bachschen Werks würde einen weiteren Band mit ähnlicher Konzeption erlauben. Für den Praktiker ist der Band sowohl im Gottesdienst und Konzert vielseitig brauchbar, auch wenn sich das eine oder andere Stück bereits transponiert in anderen Sammlungen findet.
Andreas Rockstroh
Quelle: Ars Organi Heft 2, 2003