Sommaire
-
Compositeur
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) compte parmi les compositeurs les plus importants du romantisme musical. Son œuvre allie la clarté formelle du classicisme viennois à la puissance expressive propre au XIXe siècle. Son étude de la musique de Jean-Sébastien Bach a eu une influence particulièrement marquante ; il a d’ailleurs largement contribué à la redécouverte de cette œuvre en organisant l’exécution de la Passion selon saint Matthieu en 1829.
Parmi ses compositions vocales les plus célèbres figurent ses deux oratorios, Paul et Élie, ainsi que sa cantate chorale « Verleih uns Frieden gnädiglich ». Par ailleurs, Mendelssohn a exercé les fonctions de chef d’orchestre, de pianiste et de pédagogue musical, et a contribué de manière significative à la professionnalisation du monde des concerts ainsi qu’au développement du Conservatoire de Leipzig. Son œuvre occupe une place centrale dans l’histoire de la musique du XIXe siècle et allie le respect de la tradition à l’esthétique sonore romantique.
Plus d'information sur la personne
-
Éditeur
Barbara Mohn
-
Basse continue réalisée
Paul Horn
| 1922-2016Paul Horn war ein deutscher Kirchenmusiker, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler. Er studierte Kirchenmusik und Orgel an der Evangelischen Kirchenmusikschule Esslingen am Neckar bei Hans-Arnold Metzger und Musikwissenschaft, Theologie und Geschichte an der Universität Tübingen. Seine berufliche Laufbahn begann als Kantor an der Evangelischen Michaelskirche in Stuttgart-Degerloch. 1954 wurde er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg, eine Position, die er bis zu seiner Pensionierung innehatte. Als Musikwissenschaftler arbeitete Horn bis ins hohe Alter eng mit Carus zusammen. So stammen zahlreiche Carus-Klavierauszüge aus seiner Feder. Plus d'information sur la personne
Critiques
Mendelssohn Bartholdy, Felix: Te Deum
Mendelssohn Bartholdy, Felix: Te Deum
Die Neuausgabe berichtet im ausführlichen Vorwort über die Umstände, unter denen Mendelssohn 1826 (also mit 17 Jahren) dieses in seiner Zeit ziemlich einmalige Werk geschaffen hat. Dabei kommt der Berliner Singakademie besondere Würdigung zu, war sie und die durch sie gepflegte mehrchörige Musik doch letztlich der Anlass für dieses Komposition. Auch die „liturgische” Verwendung des Te Deum zu offiziellen Feierlichkeiten findet begründeten Niederschlag. Ein Abschnitt sei ob seiner treffsicheren Beschreibung erwähnt: „Mendelssohns Te Deum lässt etwas von den Einflüssen spüren, die auf den jungen Komponisten durch die Singakademie einströmten. An erster Stelle ist es vom Werk Händels inspiriert, aber auch von der Klangwelt der venezianischen Mehrchörigkeit. Es zeigt Mendelssohns Rezeptionsbreite, seine Fähigkeit, Musikstile der Vergangenheit in seine Kompositionsweise zu integrieren und dennoch zu einer ganz eigenen Ausdrucks- und Klangwelt zu gelangen - ein Wesenszug, der sein ganzes geistliches Musikschaffen charakterisiert.” Ein besonderes Kapitel ist der Ausführung des Generalbasses gewidmet. In dieser Hinsicht wäre es ein Experiment wert, eine Aufführung mit Hammerflügel, wie sie zu Mendelssohns 20. Geburtstag überliefert ist, zu wagen. [...]
Reinhard Krämer
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 6/2000, S. 35