Mini Majors – Großartige kleine Chorwerke
Klein und doch großartig! Sie sind auf der Suche nach Chorhighlights, die leicht realisierbar sind und keine allzu aufwendige Besetzung voraussetzen? Oder nach Ergänzungswerken für Ihr nächstes Konzert? Wir haben Ihnen eine Auswahl kleiner, aber großartiger Werke für gemischten Chor zusammengestellt. Die Dauer reicht von 5 bis 30 Minuten, viele sind instrumental sehr klein besetzt (Klavier, Orgel oder kleines Instrumentalensemble), manche sehen auch ein Orchester vor. Egal, welche Voraussetzungen Sie haben: Hier werden Sie garantiert fündig!
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Bach: Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 140
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Bach: Ein feste Burg ist unser Gott BWV 80
Bach vertonte Luthers berühmtes Kirchenlied in Form einer Kantate, die mit majestätischen Chorsätzen und ausdrucksstarken Solo- und Ensemblepassagen besticht. Diese halbstündige Reformationskantate ist ein mitreißendes Glaubensbekenntnis, das sich auch mit einem kleineren Chor gut realisieren lässt.
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Beethoven: Fantasie für Klavier, Chor und Orchester
Dieses 20-minütige Werk deutet mit seinem jubelnden Schlusschor bereits Beethovens Neunte an. Ein virtuoses Klaviersolo leitet zu einem lebendigen Dialog mit dem Orchester über, der in einem fulminanten Chorfinale mündet – ein kompaktes, aber spektakuläres Erlebnis für mittelgroße Ensembles.
Die Solopartien können gegebenenfalls auch aus dem Chor besetzt oder halbchorisch aufgeführt werden. -
Boulanger: Hymne au soleil
Impressionistische Klänge finden sich in Lili Boulangers Hymne au soleil für Soloalt, vierstimmigen gemischten Chor und Klavier. Mit einer Aufführungsdauer von fünf bis sechs Minuten eignet sich dieses sowohl andächtige als auch lebhafte Werk hervorragend als Eröffnungs- oder Schlussstück für kleinere Chöre.
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Bruckner: Magnificat
Dieses Frühwerk Bruckners verbindet jugendliches Selbstbewusstsein mit klassischer Eleganz. Im Wechselspiel zwischen Chor und Solist*innen, effektvoll ergänzt durch Pauken und Trompeten, entfaltet sich in gut fünf Minuten eine Komposition, die sich besonders für festliche Anlässe und kompakte Programme empfiehlt.
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Schubert: Messe in G
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Mendelssohn: Magnificat in D
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Vivaldi: Gloria
Dieses barocke Meisterwerk liefert in 30 Minuten zwölf kompakte Sätze voller lebhafter Kontraste. Überschwängliche Chorausrufe wechseln sich mit lyrischen Soli und temperamentvollen Instrumentalsätzen ab. Vivaldis Gloria ist ein energiegeladenes und zugängliches Werk, das sich als Publikumsliebling für Chöre jeder Größe bestens eignet.
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Delibes: Messe brève
Wer den Namen Léo Delibes hört, der denkt sofort an sein Ballett Coppélia. Aber Delibes konnte auch geistliche Musik! Neben seien insgesamt 26 Bühnenwerken schuf Delibes aber auch eine Reihe von Liedern, Duetten und Chören. Mit ihrer zumeist duftigen, liebenswürdig-eleganten Stimmung weisen sie auf Delibes’ Verwurzelung in der Buffo-und Ballett-Tradition hin. Vieles von dieser Leichtigkeit, die dennoch mit Gefühlstiefe und Innigkeit gepaart ist, findet sich in der vermutlich 1875 entstandenen, 12-minütigen "Messe brève" wieder.
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Mozart: Vesperae solennes de Confessore
Dieses 26-minütige Werk vereint feierlichen Ernst mit ausgelassenem Jubel. Mozarts facettenreiche Psalmvertonungen beeindrucken durch glanzvolle Orchesterklänge, majestätische Chorsätze und stille, berührende Momente – allen voran das beliebte „Laudate Dominum“. Der liturgische Ursprung und das konzertfreundliche Format machen das Werk zu einer Bereicherung für verschiedenste Anlässe.
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Kraus: Miserere
Im Alter von siebzehn Jahren schrieb Kraus diese Vertonung des 51. Psalms. Auf etwa dreißig Minuten entfaltet das Werk seine intensive, theatralische Wirkung durch ausdrucksstarke Solopartien, mitreißende Chorpassagen und spannungsgeladene Harmonien. Die Komposition ist eine besonders reizvolle Entdeckung, auch für Kammerchöre.
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Mozart: Missa solemnis in C
Mozarts Messenvertonungen sind feste Bestandteile der kirchenmusikalischen Praxis. So auch diese elegante Missa solemnis, die mit einer Aufführungsdauer von etwa 22 Minuten recht kompakt gehalten ist. Das Werk zeichnet sich durch einen ausgewogenen Wechsel zwischen Festlichkeit und inniger Ehrerbietung aus – besonders spürbar im „Et incarnatus est“. Die Messe ist auch für geschulte Laiensänger*innen gut machbar.
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Ferdinand Schubert: Requiem in g
Das 23-minütige Requiem von Franz Schuberts Bruder bietet dramatische wie lyrische Elemente. Durch die ausgewogene Mischung aus zarten Soli, kraftvollem Chorgesang und markanter instrumentaler Begleitung vermittelt es emotionale Tiefe, ohne übermäßig hohe Anforderungen zu stellen. Für kleinere Ensembles lohnt es sich, dieses eher unbekannte Werk zu entdecken.
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Rheinberger: Messe in f
Rheinbergers Messe in f strahlt eine besondere Ruhe aus. Fließende Gesangslinien und eine zurückhaltende Orgelbegleitung prägen das Werk und erzeugen Momente voller Ergriffenheit. Mit einer Aufführungsdauer von etwa 20 bis 24 Minuten ist die Messe recht kurz und dabei dennoch musikalisch anspruchsvoll.
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Hasse: Miserere in c
Diese barocke Miserere-Vertonung bietet ein lebendiges Wechselspiel zwischen Solist*innen und Ensemble, das durch eine feine Melodieführung Nuancen bereichert wird. Hasse komponierte das Werk ursprünglich für Frauenchor. Die später entstandene Fassung für Chor SATB ist erstmals bei Carus erschienen und bietet auch gemischten Chören die Möglichkeit, dieses großartige kleine Chorwerk aufzuführen.