Lobgesang
Sinfonie-Kantate. Bearbeitung für Kammerorchester (arr. J. Linckelmann) op. 52, 1840/2023
Als „eine Symphonie für Chor und Orchester“ beschreibt Mendelssohn selbst das 1840 entstandene Werk, das heute zum Standardrepertoire großer Oratorienchöre zählt. Und bei vielen anderen Chören steht der Lobgesang zumindest auf der „Wunschliste“ jener Werke, die sie gerne einmal singen möchten. Doch was tun, wenn der Chor etwas kleiner, das Budget begrenzt und der Platz am Aufführungsort knapp ist?
Hier bietet der erfahrene Arrangeur und Orchestermusiker Joachim Linckelmann eine gute, praxiserprobte Lösung an. In seiner Bearbeitung für Soli, Chor und Kammerorchester reduziert er die Bläser von original 17 auf nur sieben einfach besetzte Instrumente. Die Streicher bleiben in ihren Partien weitgehend identisch mit dem Original, können aber in der Besetzungsstärke ebenfalls zurückgenommen werden. Die Vokalstimmen (Soli und Chor) sind von der Bearbeitung völlig unberührt, sodass aus den Klavierauszügen und Chorpartituren der Carus-Urtextausgabe (Carus 40.076/00) gesungen werden kann.
- Großes Werk auch für kleinere Chöre aufführbar
- Bläser der Originalfassung auf sieben einfach besetzte Instrumente reduziert
- Klavierauszüge und Chorpartituren der Originalfassung können verwendet werden
- carus plus: Das Werk (Originalfassung) ist in der App carus music, the Choir Coach, sowie in der Reihe Carus Choir Coach (Audio only) erhältlich.
| Originalversion | Bearbeitung für Kammerorchester |
| Soli SST, Coro SSAATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 4 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb, Org | Soli SST, Coro SSAATB, Fl, Ob, Clt, Fg, Cor, Tr, Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb, [Org] |
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Komponist*in
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) zählt zu den bedeutendsten Komponisten der musikalischen Romantik. Sein kompositorisches Schaffen verbindet die formale Klarheit der Wiener Klassik mit der gesteigerten Ausdruckskraft des 19. Jahrhunderts. Besonders prägend war seine Auseinandersetzung mit der Musik Johann Sebastian Bachs, deren Wiederentdeckung er durch die Aufführung der Matthäus-Passion im Jahr 1829 maßgeblich förderte.
Zu seinen bekanntesten Vokal-Kompositionen zählen seine beiden Oratorien Paulus und Elias, sowie seine Choralkantate Verleih uns Frieden gnädiglich. Darüber hinaus wirkte Mendelssohn als Dirigent, Pianist und Musikpädagoge und trug wesentlich zur Professionalisierung des Konzertwesens sowie zur Entwicklung des Leipziger Konservatoriums bei. Sein Werk nimmt eine zentrale Stellung in der Musikgeschichte des 19. Jahrhunderts ein und verbindet Traditionsbewusstsein mit romantischer Klangästhetik.
zur Person
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Bearbeiter*in
Joachim Linckelmann
| 1964Joachim Linckelmann, geb. 1964 in München, studierte Querflöte am Richard-Strauss-Konservatorium München und an der Musikhochschule Würzburg. Er war Flötist verschiedener namhafter Orchester im In- und Ausland und arbeitet seit 1995 außerdem als Notengrafiker und Arrangeur. Seit 2009 bearbeitet er für Carus Oratorien für kleinere Besetzungen. zur Person