Heinrich Schütz: Kleine geistliche Konzerte, Teil 1. Complete recordings, Vol. 7

Beschreibung

„Anempfohlen sei, man möge sich beim Hören in Ruhe auf einige wenige der „Kleinen geistlichen Konzerte“ beschränken, vielleicht vier oder fünf – dazwischen sei genügend Raum für nachklingende Stille. Denn jedes Concert ist mehr als nur reine Musik: es ist Verkündigung.“ Ludger Remy hat recht wenn er in seinem Vorwort auf den maßvollen Genuss dieser Musik hinweist. Gleichwohl macht es uns die wunderbare Musik von Heinrich Schütz und die kongeniale Umsetzung durch die beteiligten Musiker (u.a. Dorothee Mields und Ulrike Hofbauer) besonders schwer, eben nicht sofort die gesamte Aufnahme auf einmal zu genießen. Schütz untertrieb tatsächlich maßlos, als er in seiner Vorrede zur Drucklegung seine Kleinen geistlichen Konzerte sozusagen als Notlösung in Zeiten des Krieges bezeichnet, die mit bescheidenen Mitteln ein Mindestmaß an musikalischer Andacht gewährleisten sollte. Hinsichtlich Originalität, Qualität und Expressivität stehen besonders die Konzerte für eine Singstimme den großbesetzten Werken in nichts nach.

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CD

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Produktinformation

Inhalt

24 Werke Anzeigen

Dirigent

Ludger Rémy zur Person

Sopran-Solo

Ulrike Hofbauer zur Person
Dorothee Mields zur Person

Countertenor-Solo

Alexander Schneider zur Person
David Erler zur Person

Tenor-Solo

Tobias Mäthger zur Person
Georg Poplutz zur Person

Bass-Solo

Felix Schwandtke zur Person
Cornelius Uhle zur Person
Andreas Wolf zur Person

Solist - Violone

Matthias Müller zur Person

Solist - Theorbe

Stefan Maass zur Person

Rezensionen

… music of extraordinary inventiveness and freshness, qualities that are captured magnificently on this new recording. With good documentation by Rémy and Oliver Geisler, and sound that is unobtrusively excellent and suitably intimate in scale, this is a disc that should be an urgent priority for anyone with an interest in Schütz's music. I found it utterly engrossing.
Nigel Simeone, International Record Review, Dezember 2013

 

Ein weiteres Album der Schütz-Gesamteinspielung bei Carus, das das Prädikat "Referenzeinspielung" verdient.
Michael Klein, Glaube + Heimat. Mitteldeutsche Kirchenzeitung Nr. 47, 24. November 2013

 

Im Rahmen der bei Carus angelegten Gesamteinspielung der Kompositionen
des Dresdner Hofkapellmeisters ist die vorliegende CD (Vol. 7) ein spezielles Kleinod, das die einzelnen kompositorischen Preziosen enorm ausdrucksstark präsentiert …
Almut Jedicke, Tonkunst, 4/2013

 

Mit so viel emotionaler Beteiligung und innerer Dramatik hat man diese Stücke bislang wohl kaum einmal gehört. […] Nach dem Hören dieser vorzüglichen Einspielung sollte man sich einige Minuten Ruhe gönnen. Da klingt so einiges noch nach …
Reinmar Emans, Fono Forum 10/13

Nicht nur setzen sich die bis zu fünf Singstimmen mit Continuobegeltiung in der strengen Polyphonie vorbildlich voneinander ab, auch präsentiert sich der Gesamtklang in seiner unprätentiösen Sinnlichkeit wunderbar ausgewogen.
concerti, 10/2013

 

Es ist ein begeistertes Ensemble zu hören – musikalisch und in der inhaltlichen Deutung glaubwürdig. Die fein ausbalancierte Besetzung ist den Anforderungen mühelos gewachsen. Und Ludger Rémy versammelt dieses schöne Potenzial zu einer beispielhaften Deutung, für die man nur hoffen kann, dass sie über den engeren Kreis der Schütz-Experten hinaus Beachtung und Anerkennung findet – zeugt doch gerade dieser oft weniger spektakuläre Teil des Werkes Schütz‘ von der gedanklichen Tiefe wie dem kompositorischen Potenzial des Barockmeisters gleichermaßen.
Dr. Matthias Lange, klassik.com, 11. September 2013