Sonata in D minor about O Haupt voll Blut und Wunden for organ
completed by Rudolf Lutz after the fragment by Mendelssohn in the Bodleian Library in Oxford 1840(?) / 2007/2008
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Composer
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) is regarded as one of the most important composers of the Romantic period. His compositions combine the formal clarity of the Viennese Classical period with the heightened expressiveness of the 19th century. His engagement with the music of Johann Sebastian Bach was particularly influential; he played a key role in its rediscovery through the performance of the St Matthew Passion in 1829.
Among his best-known vocal works are his two oratorios, Paulus and Elias, as well as his chorale cantata Verleih uns Frieden gnädiglich. Furthermore, Mendelssohn worked as a conductor, pianist and music teacher, and made a significant contribution to the professionalisation of the concert scene and to the development of the Leipzig Conservatoire. His work occupies a central position in 19th-century music history and combines a sense of tradition with Romantic sound aesthetics.
Personal details
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Editor
Rudolf Lutz
| 1951
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Arranger
Rudolf Lutz
| 1951
Reviews
Das relativ kurze Fragment baut Lutz zu einer dreisätzigen Sonate aus. Die Spannung, die sich notwendigerweise zwischen den stilistischen Vorgaben und dem eigenen musikalischen Ausdruckswillen aufbaut, hat Rudolf Lutz kongenial aufgelöst und das deutschromantische Repertoire damit um ein weiteres Kleinod bereichert.
Dan Zerfaß, MUSICA SACRA, 2/2016
...Genau so hätte es bei Mendelssohns Improvisation, wo formale Gesichtspunkte ja zwangsläufig nicht so eine Rolle spielen können wie in einer Komposition, auch geklungen haben können. Auf jeden Fall kann man dieses 20-minütige Werk für sein nächstes Orgelkonzert in der Passionszeit in Erwägung ziehen.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 4/2014
Eine schöne Frucht des Mendelssohn-Jahres ist das, stilistisch vollkommen überzeugend, vom Schwierigkeitsgrad her eher etwas leichter als die Reverenz-Sonaten und eine willkommene Repertoire-Bereicherung namentlich für die Passionszeit, Mendelssohns Siebte sozusagen.
Konrad Klek, Gottesdienst und Kirchenmusik, Januar/Februar 2014
Mit dieser „neuen“ Sonate dürfte das Repertoire der deutschen Frühromantik eine interessante Bereicherung finden.
Tobias Willi, Schweizer Musikzeitung, Dezember 2013
... viel mehr als eine aufgeschriebene Stilimprovisation. Mendelssohns Fragment sowie Modelle für choralbezogenes, kontrapunktisches Extemporieren werden aufgegriffen und zu einer gewichtigen und technisch anspruchsvollen Sonate verdichtet.
Singende Kirche, Heft 3, 2013
Rudolf Lutz hat nach langen Studien der Sonaten Mendelssohns das Fragment zu einer Sonate im Stile des Komponisten erweitert: Eine Repertoire-Bereicherung mit einem faszinierenden, rund 15-minütigen Konzertstück!
musik & liturgie, 3/13