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Composer
Felix Mendelssohn Bartholdy
| 1809-1847Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) is regarded as one of the most important composers of the Romantic period. His compositions combine the formal clarity of the Viennese Classical period with the heightened expressiveness of the 19th century. His engagement with the music of Johann Sebastian Bach was particularly influential; he played a key role in its rediscovery through the performance of the St Matthew Passion in 1829.
Among his best-known vocal works are his two oratorios, Paulus and Elias, as well as his chorale cantata Verleih uns Frieden gnädiglich. Furthermore, Mendelssohn worked as a conductor, pianist and music teacher, and made a significant contribution to the professionalisation of the concert scene and to the development of the Leipzig Conservatoire. His work occupies a central position in 19th-century music history and combines a sense of tradition with Romantic sound aesthetics.
Personal details
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Editor
John Michael Cooper
Reviews
Felix Mendelssohn
Felix Mendelssohn: Bartholdy: Tu es Petrus op. 111
In der Reihe der Stuttgarter Mendelssohn-Ausgabe legt John Michael Cooper Mendelssohns Versuch im alten Stil „Tu es Petrus” vor. Mendelssohn besuchte im September 1827 die Stadt Heidelberg. Überraschend, nämlich weil das Wetter schlecht wurde, besuchte er Anton Friedrich Justus Thibaut, einen der Vordenker der cäcilianischen Bewegung. Bekanntlich sahen die Cäcilianer in Palestrina bzw. seinen Zeitgenossen das vollkommene und ewig gültige Ideal des Kirchenstils, der musica sacra, verwirklicht. Mendelssohns Beschäftigung mit Bach ist bekannt. Mendelssohn interessierte sich aber auch für die kontrapunktischen Ahnen seines großen musikalischen Vorbildes. „Tu es Petrus” ist eine Komposition, die sich an der Palestrina-Technik orientiert. In staunende Bewunderung verfällt, wer feststellt, mit welcher Souveränität der Komponist der Sommernachtsouvertüre diesen Stil handhabt. Dabei bleibt es nicht einfach bei einer Stilkopie. Mendelssohn verknüpft die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts mit der Technik Bachs, was sich äußerlich am Beizug der Instrumente ablesen lässt, und er verbindet modale mit funktionalen Passagen. Ob der Text heute als biblisches Wort aufgefasst wird oder ob es ausschließlich auf inthronisierte Petri und deren Jünger beschränkt ist, dürfte umstritten sein. Deshalb singt man das Stück wahrscheinlich besser im Konzert als im Pontifikalamt.
Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst 4/97, S. 185