Cantique de Jean Racine (version pour orgue)
Version pour chœur et orgue ou piano op. 11, 1865
May be used as a choral score, together with Carus 70.302/00 (version for strings) or with Carus 70.303/00 (orchestral version).
Gabriel Fauré composed the Cantique de Jean Racine in 1865, the prizewinning work for the completion of his musical training. The composer expanded the original scoring for choir and organ by adding a string accompaniment; the version with orchestra was first performed in 1906. As a text Fauré chose a French adaptation by Jean Racine of the Latin hymn “Consors paterni luminis.” The Cantique already displays the characteristics of an expressive choral setting typical for Fauré and together with the Requiem, composed considerably later, it is among the most popular works of the composer.
-
Compositeur
Gabriel Fauré
| 1845-1924Compositeur français, 1845-1924.
Il fut l'élève de Camille Saint-Saëns et étudia à l'École de musique sacrée de Paris. Fauré a travaillé comme organiste, chef de chœur et a donné des cours de piano et des soirées de piano dans des salons parisiens. Au piano, il pouvait improviser avec brio, ce qui se reflète également dans ses compositions. De 1905 à 1920, il fut directeur du Conservatoire de Paris.
Fauré a surtout écrit de la musique vocale, pour piano et de chambre. Les plus connus sont ses Klavierlieder à voix seule et son Requiem, qui fut également interprété lors de ses propres funérailles.
Plus d'information sur la personne
-
Parolier/Librettiste
Jean Racine
| -1699
-
Traducteur
Heidi Kirmße
| 1925-2021Heidi Kirmße (1925–2021) studierte Schulmusik in Weimar und lebte dort als freischaffende Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin. Für den Carus-Verlag erstellte sie insbesondere zahlreiche singbare deutsche Nachdichtungen aus unterschiedlichen Sprachen, u.a. für Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier, Antonín Dvorák, Gabriel Fauré, Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Jules Massenet, Sergei Rachmaninow, Max Reger, Gioachino Rossini, Veljo Tormis, Giuseppe Verdi u.a., doch trat sie auch mit eigenen Texten in Erscheinung. Über 500 mittlerweile unveröffentlichte oder mittlerweile vergriffene Texte ihres umfangreichen Schaffens als Dichterin und Übersetzerin sind bei Carus in einer separaten Datenbank erfasst und können bei Interesse erfragt werden. Von ihrem bewussten, hinterfragenden Umgang mit Worten zeugt Heidi Kirmßes Gedicht mit dem gleichlautenden Titel:
Worte
So viele Worte werden viel zu oft gesagt,
so viele Fragen werden nicht genug gefragt.
Wo keine Frage steht, wird niemals eine Antwort sein,
und durch Gewöhnung wird der Sinn der Worte klein.
Und ist das Wort verbraucht, sein Inhalt leer und fad,
so wird es nie mehr Ansporn sein zur Tat.
Wir stehn verwundert, geben auf und fühlen uns beschämt
und merken nicht, dass wir doch selbst die Kraft gelähmt.
Drum wolln wir sorgen, dass Gewohnheit uns nicht trügt,
wir wollen fragen, bis die Antwort uns genügt,
wir wollen jedes Wort genau auf seinen Sinn durchschaun
und nur auf solchem festen Boden sicher baun.Heidi KirmßePlus d'information sur la personne