Christoph Graupner: Fagott- und Violinkonzerte (Concertos de basson et de violon) - CD, Choir Coach, multimedia | Carus-Verlag

Christoph Graupner Fagott- und Violinkonzerte (Concertos de basson et de violon)

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Christoph Graupner (1683–1760) est aujourd’hui principalement connu comme auteur prolifique de cantates. Cet enregistrement montre qu'il s'est aussi illustré dans d'autres genres au cours de sa longue activité à la Cour de Darmstadt. L’ensemble il capriccio, qui joue sur des copies d’instruments anciens, ainsi que Sergio Azzolini et Christian Leitherer, ont gravé les quatre concertos pour basson, un double concerto pour basson et chalumeau, et le seul concerto pour violon de Graupner. Certains de ces enregistrements sont des premières mondiales.
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Disque compact Carus 83.443/00, EAN 4009350834439 CD dans un écrin
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19,90 € / pièce

Critiques

… Das ist ungemein aufregende, salopp gesagt: fetzige Musik, die hier äußerst lebendig und zupackend umgesetzt wird.
(Die Rheinpfalz, 24. März 2012)

Protagonist dieser klangtechnisch vorzüglichen Einspielung ist der in Basel unterrichtende Fagottist Sergio Azzolini, der mit stupender Virtuosität und vielschichtigem Klang wieder seinen Ausnahmerang beweist.
(Stuttgarter Zeitung, 15. März 2011)

Sergio Azzolini lässt sein Instrument singen und sprechen, weinen und jubeln - technische Beschränkungen kennt er nicht. Uns so blühen diese vier Konzerte unter seinen Händen auf. Sehr schön ist auch das Tripelkonzert in C-Dur, in dem das Fagott dem Chalumeau und im langsamen Satz dem Cello gegenübersteht. Friedemann Wezel bringt eine überzeugende Interpretation des einzigen Violinkonzerts aus Graupners Feder. Diese CD zeigt eindrucksvoll das Genie des Christoph Graupner, dessen Musik immer höchst originell und einfallsreich ist. Es gibt keinen zweiten wie ihn.
(Robert Strobl, Toccata, Mai-Juni 2011)

Sergio Azzolini makes his instrument speak and sing, cry and cheer, and masters the full tessitura and dynamic range of his instrument with impressive ease. The ensemble plays brilliantly, with strong accents on heavy beats, and with a great rhythmic drive. You may find it hard to sit still while listening. In short, this is a wonderful disc which brings the unique qualities of Graupner's music to the fore. It once again proves that Graupner is one of the great masters of the German baroque.
(Johan van Veen, musicweb international, Recording of the month, April 2011)

Das Fagott steht als Soloinstrument fraglos im Schatten anderer Holzblasinstrumente. Sehr zu Unrecht, wie Sergio Azzolini auf einer neuen CD vor Ohren führt. Sekundiert vom hochmotivierten Ensemble il capriccio unter Friedemann Wezels Leitung, enthüllt der italienische Fagottist durch sein beherzt-kapriziöses Spiel die unwiderstehliche Eigentümlichkeit des warm-schnarrenden Fagottklanges. Und er tut dies mit Werken, die kaum je gespielt werden. Die Hälfte der sechs auf der CD versammelten Fagott- und Violinkonzerte wurden erstmalig eingespielt. Damit wird hier ein grosses Versäumnis aufs Schönste nachgeholt.
(Fritz Trümpi, kulturtipp, 5/2011)

Beim Fagott denkt man unwillkür­lich an den Großvater aus 'Peter und der Wolf, vielleicht auch noch an den 'Alten Brummbär', eine liebenswerte Miniatur von Julius Fucik. Dass das Fagott mehr ist als der griesgrämige Grantler lehren uns schon die Concerti von Antonio Vivaldi. In die gleiche Kerbe schlägt der Bach-Zeitgenosse Christoph Graupner. In seiner Darmstädter Hofkapelle hatte er einen hervorragenden Fagottisten sitzen, dem er einige Concerti auf den Leib schrieb.
Sie führen uns das Fagott als ein sehr anmutiges Instrument zu Gehör - ein Eindruck, den auch die vorliegende Aufnahme wiedergibt. Alles klingt leicht, tänzerisch, wogend. Gelegentliche Verzögerungen im Tempo versetzen die Musik in einen schwebenden Zustand. Was für die Fagott-Konzerte gilt, lässt sich auch auf das Violin- und das Chalumeaukonzert übertragen. Wer die andere Seite des Fagotts kennen lernen möchte, ist hier an der richtigen Adresse.
(pizzicato 2/2011)

Selten wird man von Musik derart angesprungen wie gleich zu Beginn dieser CD. Der Darmstädter Hofkapellmeister Christoph Graupner wusste sein Publikum mit Überraschungen klanglicher und rhythmischer Art zu packen, und das Ensemble il capriccio verwandelt diese Vorlagen mit hinreißendem Engagement in sichere Treffer: Die Musik kracht und singt, sie schwelgt und fährt in die Glieder. Und das in einem Genre, das nicht gerade automatisch Aufmerksamkeit erregt: dem Fagottkonzert. Der Solist Sergio Azzolini ist einer der wenigen Bläser, die ihr Instrument mit großer dynamischer Bandbreite und lebhafter Artikulation wahrhaft zum Sprechen zu bringen verstehen. Selbst dem Barockfagott ringt Azzolini Farben und Schattierungen ab, um die ihn viele Sänger beneiden müssten.
(Peter Uehling, rbb kulturradio, 07.01.2011)

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