Giuseppe Verdi: Patria oppressa (Teure Heimat, tief geschunden) - Partition | Carus-Verlag

Giuseppe Verdi Patria oppressa (Teure Heimat, tief geschunden)

Chor der schottischen Flüchtlinge, aus: Macbeth 1847

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aus: Macbeth, 4. Akt, 1. Szene. Dem siegreichen Heerführer Macbeth weissagen drei Hexen unter anderem die Besteigung des schottischen Throns. Angetrieben von seiner machtbesessenen Frau ermordet Macbeth daraufhin den amtierenden König Duncan. Unter der Willkürherrschaft des neuen Königs Macbeth wird Schottland zum Unrechtsstaat. Rettung kommt aus England, wo schottische Flüchtlinge an der Grenze ihr Lager aufgeschlagen haben. Sie beklagen ihre von Verbrechern geschändete Heimat.
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Partition, édition séparée avec recueil de musique chorale Carus 3.278/80, ISMN 979-0-007-16799-8 7 Pages, DIN A4, sans couverture Minimum de commande : 20 exemplaires
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Informations complémentaires sur l'œuvre
  • Giuseppe Verdi was born in Le Roncole on the 9th October 1813, the son of an innkeeper and small-scale farmer. Although he grew up in poor circumstances his extraordinary musical talent was soon recognized and he received organ lessons, then – assisted by a patron – he entered the Busseto Gymnasium. His benefactor Antoni Barezzi continued to assist him privately after the Milan Conservatoire had refused him admission. Following some years as organist and director of music in Busseto he made his breakthrough in Milan with the premiere of the opera "Nabucco" in 1842. The works which he wrote after 1850 are still among the principal pillars of the opera repertoire. Plus d'information sur la personne
  • Heidi Kirmße (1925–2021) studierte Schulmusik in Weimar und lebte dort als freischaffende Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin. Für den Carus-Verlag erstellte sie insbesondere zahlreiche singbare deutsche Nachdichtungen aus unterschiedlichen Sprachen, u.a. für Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier, Antonín Dvorák, Gabriel Fauré, Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Jules Massenet, Sergei Rachmaninow, Max Reger, Gioachino Rossini, Veljo Tormis, Giuseppe Verdi u.a., doch trat sie auch mit eigenen Texten in Erscheinung. Über 500 mittlerweile unveröffentlichte oder mittlerweile vergriffene Texte ihres umfangreichen Schaffens als Dichterin und Übersetzerin sind bei Carus in einer separaten Datenbank erfasst und können bei Interesse erfragt werden. Von ihrem bewussten, hinterfragenden Umgang mit Worten zeugt Heidi Kirmßes Gedicht mit dem gleichlautenden Titel:


    Worte

    So viele Worte werden viel zu oft gesagt,
    so viele Fragen werden nicht genug gefragt.
    Wo keine Frage steht, wird niemals eine Antwort sein,
    und durch Gewöhnung wird der Sinn der Worte klein.

    Und ist das Wort verbraucht, sein Inhalt leer und fad,
    so wird es nie mehr Ansporn sein zur Tat.
    Wir stehn verwundert, geben auf und fühlen uns beschämt
    und merken nicht, dass wir doch selbst die Kraft gelähmt.

    Drum wolln wir sorgen, dass Gewohnheit uns nicht trügt,
    wir wollen fragen, bis die Antwort uns genügt,
    wir wollen jedes Wort genau auf seinen Sinn durchschaun
    und nur auf solchem festen Boden sicher baun.
    Heidi Kirmße
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