Franz Lachner: Stabat Mater - Partition | Carus-Verlag

Franz Lachner Stabat Mater

op. 154

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Among his compositions, Franz Lachner, the long-serving Music Director of the Court of Munich and Director of the Royal Choir, left behind a considerable number of sacred works, including two settings of the Stabat Mater. The first Stabat Mater, op. 154, from 1856 was strictly for a vocal ensemble; the second, op. 168, from 1870 (see p. 5) included strings and organ, in which the darker timbre was achieved through the absence of the violins. In its harmonic expression the second composition is especially oriented towards the, at that time, modern style of the North German School centred around Liszt and Wagner, but without ever exceeding a moderate degree of technical difficulty in the voice parts.
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Conducteur Carus 70.037/00, ISMN 979-0-007-08990-0 32 Pages, DIN A4, cartonné
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Informations complémentaires sur l'œuvre
  • Franz Lachner a été compositeur, organiste et maître de chapelle.
    Son œuvre abondante aborde pratiquement tous les genres et semble surtout influencée par la musique de Beethoven et de Schubert, mais aussi de Spohr et de Meyerbeer. Plus d'information sur la personne

Critiques

Lachner, Franz (1803 -1890): Stabat Mater op

Franz Lachner: Stabat Mater

(sl) Für einen Komponisten seiner Generation (geboren 1803) konnte es kaum etwas Ungewöhnlicheres geben, als eine doppelchörige A-cappella-Komposition zu schreiben. Diese Setzweise erinnert eigentlich an die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts, derer man sich zum Zeitpunkt der Komposition Ende der 1850er Jahre gerade wieder zu erinnern begann. Nun, wirklich doppelchörig ist auch nicht so viel an dem Werk. Der erste Satz ist zwar so notiert, in Wirklichkeit handelt es sich um eine wunderschöne achtstimmige Motette, in der der Chor noch vier Solo-Frauenstimmen begleitet. Es folgen ein vierstimmiger Chorsatz sowie ein Quartett (SATB), das sich aber genauso gut auch mit dem Chor machen lässt. Erst die beiden abschließenden Fac-me-Sätze bieten einen Hauch des dialogischen Doppelchörigkeitsprinzips. Der Schwierigkeitsgrad überschreitet das Mittelmaß nie. Aufführungsdauer ca. 25 Minuten.

Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik  2/2005

Lachner, Franz (1803-1890): Stabat Mater op. 154

Hochromantische Chormusik, textausdeutend, harmonisch farbig, ein souveränes Hin und Her zwischen entlegenen Tonarten im Dienste einer im besten Sinn „andächtigen” Sammlung. Der Stil nimmt fast den 36 Jahre jüngeren Rheinberger voraus. Die Besetzung: zumeist doppelchörig 8-stimmg. Eine lohnende Aufgabe für leistungsfähige Chöre, - nicht für die Eucharistiefeier, aber ein Passionskonzert oder eine musikalisch reich ausgeschmückte Vesper.

Winfried Offele
Quelle: Musik im Bistum Essen 1/2003

Franz Lachner stammt aus einer im oberbayerischen Rain am Lech angesiedelten Familie, deren musikalische Anlagen besonders in seiner Generation zur Geltung kamen. Neben ihm genossen auch seine Brüder Ignaz und Vinzenz hohes Ansehen, Franz dürfte aber wohl als größte Begabung unter den Geschwistern anzusehen sein. Lachner genoss seinen Unterricht bei Kaspar Ett in München, war später Organist und Kapellmeister in Wien, wo er zum engeren Kreis um Schubert gehörte. Einen besonderen Ruhm genoss er ab 1836 als Hofopernkapellmeister und Dirigent der königlichen Vokalkapelle. In den 50er-Jahren des 19. Jahrhunderts entstand das vorliegende Stabat Mater. Speziell an Lachners doppelchöriger Motette ist die stark chromatisch eingefärbte Harmonik, als auch der freie Umgang mit solistischen und chorischen Abschnitten. Für die Praxis eignet sich auch eine rein chorische (oder solistische) Wiedergabe. Lachners Stabat Mater ist nicht durchgehend 8-stimmig komponiert. 8-stimmige Vokalmusik ist immer ein besonderer Genuss und für Chöre ein tüchtiger Motivationsschub. Wer die vier Vorzeichen von c-Moll und eine würzige Portion Chromatik nicht scheut, könnte sich in Kombination mit Werken von Mendelssohn ein wunderschönes Konzertprogramm mit einem Partnerchor ausdenken.

Quelle: Singen und Musizieren im Gottesdienst März / April 2003

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