Via crucis, Missa choralis
Sommaire
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Compositeur
Franz Liszt
| 1811-1886Franz Liszt naquit en 1811 à Raiding (à l'époque : Hongrie) et mourut en 1886 à Bayreuth. Il apprit le piano avec son père dès l'âge de 6 ans, et fut l'élève, en 1822/23, de C. Czerny et A. Salieri à Vienne. Dès 1823, Liszt vécut à Paris, où il fut influencé par ses rencontres avec G. Rossini, V. Bellini, G. Meyerbeer et plus particulièrement F. Chopin, H. Berlioz et N. Paganini. Il fut également très marqué par la litérature de V. Hugo. De 1838 à 1847, il jouit, lors de ses tournées de concerts, d'une grande renommée en tant que pianiste virtuose avant de se retirer en 1848 à Weimar, où il composa ses poèmes symphoniques ainsi que certaines de ses plus grandes œ uvres pour piano (Sonate en si mineur, 1er concerto). À partir de 1861, Liszt vécut à Rome où il fut consacré abbé en 1865. Plus d'information sur la personne
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L'auteur de l'avant-propos
Thomas Synofzik
| 1966
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Ensemble
Wiener Kammerchor
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Chef d'orchestre
Johannes Prinz
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Solist - orgue
Johannes Wenk
Critiques
Franz Liszt: Via crucis/Missa choralis
Franz Liszt: Via crucis/Missa choralis
Sicher sind die Via crucis und auch die wenigstens noch ab und an zu hörende Missa choralis nicht jedermanns Geschmack, so wie Liszt überhaupt zwar hoch geachtet aber selten praktiziert wird. Diese CD jedenfalls vermag den Geschmack an diesen Werken dank ihrer hervorragenden Qualität zu wecken. Johannes Prinz liefert eine technisch brillante, tief innige und dabei stets zeitgemäß geschmackvolle Interpretation, die man m. E. mustergültig nennen darf. Soll man da noch an Details herumkritteln, damit auch jeder merkt: der Rezensent hat die zwei zu tiefen Töne im Tenor hier, das ungewöhnliche Tempo dort bemerkt? Nein! Loben muss man und jeder wäre zurecht stolz, wenn er einen solchen Chor aufgebaut hätte. Berückend schön sind manche Stellen, hervorgehoben seien die Oberstimmensoli im Kreuzweg. Johannes Wenk an der Orgel ist einfühlsamer und zugleich Impuls gebender Begleiter respektive Solist. Beim Hören fragt man sich, warum denn gerade ein Werk wie die Via crucis mit ihren Choralzitaten und ihrer Phantasie-beflügelnden Ausdruckskraft (szenische Gestaltung – Bildmeditation – Einbezug des Kirchenraums mit den vorhandenen Darstellungen?) nicht längst wieder einen Platz in kirchenmusikalischen Feierstunden der Passionszeit gefunden hat, zumal die Besetzung „bezahlbar” ist. Beim Lesen der Noten merkt man: weil das alles nicht so leicht ist, wie es hier klingt!
Quelle: Musica Sacra 5/1999, S. 392
Liszt: Via crucis; Missa choralis
„Dem Wiener Kammerchor [ ] gelingt hier Ausgezeichnetes. Ideal harmonieren die durchweg jungen Stimmen, ungewöhnlich entwickelt ist die piano-Kultur, fein nuanciert der Ausdruck.”
Quelle: Klassik heute