Stabat Mater en sol mineur
D 175, 1815
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Compositeur
Franz Schubert
| 1797-1828La musique d'église a occupé Franz Schubert toute sa vie : une partie a été composée comme œuvre de commande, entre autres pour le chœur de l'église de sa paroisse d'origine, et se révèle fortement orientée vers la pratique. Schubert ne composait donc plus seulement pour des musiciens professionnels, mais aussi pour les membres de la paroisse. Ses œuvres sont destinées à de multiples occasions liturgiques et présentent un degré de difficulté et une ampleur variables ; elles répondent ainsi de manière idéale aux besoins actuels de la musique d'église. Des mouvements simples et sobres côtoient des parties de chœur plus exigeantes et des pièces de concert solistes et virtuoses. Les éditions Carus visent l'exhaustivité dans le domaine de la musique sacrée de Schubert : Il s'agit de découvrir une œuvre riche en tensions ; dans ses éléments de lied, harmoniquement profonds, elle reflète un monde d'expression typiquement schubertien : des œuvres d'une grande force de conviction et d'une beauté musicale exceptionnelle. Plus d'information sur la personne
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Éditeur
Werner Bodendorff
| 1958
Critiques
Franz Schubert: Stabat Mater in g
Franz Schubert: Stabat Mater in g
Schuberts „kleines” Stabat Mater gehört nicht gerade zu den gängigen geistlichen Kompositionen im heutigen kirchlichen Konzertbetrieb [ ] Diese geringe Resonanz mag zum einen in der Kürze des Werkes selbst begründet liegen - es währt kaum länger als sieben Minuten -, dürfte zum anderen aber auch damit zu tun haben, dass das Stück bislang in keiner brauch- bzw. greifbaren Ausgabe vorlag. Dies hat sich nun dank des Engagements des Carus-Verlages geändert, und man kann es vorwegnehmen: dem Herausgeber Werner Bodendorff ist eine schöne und gediegene Edition gelungen. Der Notendruck ist bemerkenswert sauber, das Partiturbild im ganzen ausgewogen und harmonisch. [ ]
Uneingeschränkt dankbar ist der Benutzer dagegen für das (Sachkenntnis und „Liebe zum Objekt” verratende) dreisprachige Vorwort, für Textübersetzung und Faksimile sowie für einen Kritischen Bericht, der sich auf das Wesentliche zu beschränken versteht und der frei von „philologischem Kleinkram” ist. Freilich stellt das Werk den Editor auch nicht vor unüberwindliche Schwierigkeiten (die entscheidende Quelle, Schuberts handschriftliche Partitur, ist erhalten), und um so nachdrücklicher fragt man sich, wieso dieses überaus reizvolle und nicht allzu schwierige Werk so lange auf eine benutzerfreundliche Ausgabe hat warten müssen. Es bleibt zu hoffen, dass das parallel zu dieser Ausgabe erstellte Aufführungsmaterial reichlich genutzt wird und dass der Carus-Verlag weiter darangeht, in Zusammenarbeit mit dem Herausgeber in Vergessenheit geratene Werke (nicht nur) Schuberts - jedenfalls von verlegerischer Seite her - neu zu beleben.
Ulrich Bartels
Quelle: Der Kirchenmusiker 5/1996, S. 214f.