Jan Dismas Zelenka: Te Deum en ré majeur - Partition | Carus-Verlag

Jan Dismas Zelenka Te Deum en ré majeur

ZWV 145

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Le Te Deum de Zelenka a été écrit pour des occasions spéciales à la cour royale. C’est un chef-d’œuvre de musique sacrée baroque, qui plaît à la fois par sa splendeur et sa complexité. L’édition critique sur la base de la partition originale de la Bibliothèque du Land de Saxe offre un aperçu précieux des conditions d’interprétation à la cour de Dresde et met en évidence sa maîtrise artistique dans la tradition de la cour.
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Conducteur, Première édition Carus 40.471/00, ISMN 979-0-007-06964-3 128 Pages, DIN A4, cartonné
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Partition de chœur Carus 40.471/05, ISMN 979-0-007-06965-0 24 Pages, DIN A4, sans couverture Minimum de commande : 20 exemplaires
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Jeu de parties séparées, matériel d’orchestre complet Carus 40.471/19, ISMN 979-0-007-21868-3 DIN A4, sans couverture
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149,00 € / pièce
  • 1 x Conducteur, Première édition (40.471/00)
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    1 x Jeu de parties séparées, parties pour orchestre d'harmonie, hautbois 1, hautbois 2, trompette 1, trompette 2, timbales (40.471/09)
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    5 x Partie séparée, violon 1 (40.471/11)
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    5 x Partie séparée, violon 2 (40.471/12)
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    4 x Partie séparée, alto (40.471/13)
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    4 x Partie séparée, violoncelle / contrebasse (40.471/14)
    par: 6,40 €
Conducteur numérique (téléchargement), fichier pdf Carus 40.471/00-010-000, ISMN 979-0-007-26042-2 128 Pages, DIN A4
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36,00 € / pièce
Informations complémentaires sur l'œuvre
  • The Bohemian composer Jan Dismas Zelenka was a double bass player and church music composer at the Saxon court of the Elector August the Strong and his son Friedrich August II. In the years after 1721 he composed an extensive repertoire of Catholic church music together with the Kapellmeister Johann David Heinichen. These works, together with the Dresden operas composed by Johann Adolf Hasse in quick succession from 1731 onwards, established the reputation of the Saxon court as one of the most important musical centers of the late Baroque period. Plus d'information sur la personne

Critiques

Jan Dismas Zelenka: Te Deum

Jan Dismas Zelenka: Te Deum

Umfänglicher und anspruchsvoller in der Besetzung, aber auch gewichtiger in seiner musikalischen Substanz ist eine andere Vertonung des Te Deum von Jan Dismas Zelenka. Seltsamerweise konnte sich das Werk des tschechischen Komponisten, das durch zahlreiche Publikationen - gerade auch im Carus-Verlag - und durch Schallplatteneinspielungen zugänglich ist, in der breiten Konzertlandschaft nicht behaupten, obwohl schon manche Kompositionen den Vergleich mit dem Werk seines Zeitgenossen J. S. Bach nicht zu scheuen brauchen. Das in großer Kantatenform angelegte „Te Deum” besteht aus 14 Sätzen, von denen drei nur solistisch gestaltet sind, während in den übrigen der 4- bis 5-stimmige Chor mit einem Solistenensemble alterniert. Im Chorsatz halten sich polyphone und homophone Machart die Wage, stets aber bleibt ein hohes Maß an Kantabilität gewahrt, selbst dort, wo der Chorpart der instrumentalen Spielfigur nachempfunden wurde. Eine echte Bereicherung des Repertoires geistlicher Barockmusik.

Helmut Scheck
Quelle: Lied & Chor 12 (1987), S. 284

Die Zelenka-Renaissance ist ja schon eine Weile im Gang, sehr zu Recht, es wäre ein Jammer gewesen, hätte man der Verfügung des Komponisten entsprochen und nach seinem Tod seine sämtlichen Werke verbrannt! Auch das hier vorliegende Te Deum ist ein klangvolles Werk, was schon die fünfstimmige Besetzung von Soloensemble und Chor ankündigt. Dazu kommen zwei Trompeten und Pauken, zwei wie meist bei Zelenka häufig solistisch und ausgesprochen virtuos behandelte Oboen und Streicher. Auch die Ausdehnung des Werks - es dauert immerhin eine gute halbe Stunde - unterstreicht die Bedeutung des Stücks, dessen genaue Bestimmung nicht bekannt ist; das 14teilige Werk dürfte um 1724 entstanden sein. Tuttistücke mit vollem Orchester wechseln ab mit drei reinen Solostücken mit unterschiedlich besetzter Streicherbegleitung, beim Duett SA auch in der Einleitung solistischer Orgel. Die Anforderungen an die stimmliche Beweglichkeit der Solisten sind erheblich; namentlich vom Bass (eigentlich eine Baritonpartie) werden leichte Koloraturen auch in luftiger Höhe verlangt, der Tenor braucht Treffsicherheit und ebenfalls eine „geläufige Gurgel” mit leichter Höhe. Das gleiche gilt durchgehend für den Chorpart, der außer einigen homophon angelegten Höhe- oder Ruhepunkten meist ausgesprochen polyphon geführt ist. Die Schwierigkeit ist mit einer „mittelschweren” Bachkantate durchaus vergleichbar. Das Stück wird wegen seiner Länge bei uns wohl kaum als Gottesdienstmusik in Frage kommen (außer man teilt es wie bei einem Kantatengottesdienst auf, was für einen Festgottesdienst gut vorstellbar wäre), kann seinen Platz aber gut als festlicher Beginn oder Abschluss eines Chorkonzerts finden.

Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 4/89, S. 140f.

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