Der Mond ist eine Frau
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Compositeur
Uli Führe
| 1957Uli Führe, 1957, lebt in Buchenbach bei Freiburg, Schulmusik- und Popularmusikstudium in Stuttgart.
Er gibt Workshops in den Bereichen Stimmbildung für Chorleiter*innen und Liedpädagogik für Musikerzieher*innen (u. a. Österreich, Italien, Litauen, Schweiz). Führe war Professor für Chorpädagogik an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf und unterrichtete 16 Jahre lang Improvisation an der Musikhochschule Freiburg.
Seine vielseitigen Kompositionen haben ihren Weg in die Chöre und in den Schulalltag gefunden. Die Lieder für Kinder (z.B. Mobo Djudju) sind an vielen Grundschulen verbreitet. Seine Jazzkanons haben sich in vielen Ländern durchgesetzt. Führes Chorstücke verwenden immer wieder Texte großer deutscher Dichter und Dichterinnen, darunter Ringelnatz, Biermann, Kaléko und Heine. Seine Stimmbildungsbücher Stimmicals 1 und 2 sind heute fester Bestandteil moderner Stimmarbeit.
Führe tritt seit 1976 mit seinem alemannischen Kleinkunstprogramm vor allem im süddeutschen Raum auf. Er erhielt für seine Lieder mehrere Preise, u.a. den Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg und den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik für seine CD Ikarus.
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Critiques
Für unsere europäischen Nachbarn war das immer schon klar, nur wir Deutschen artikeln den Mond männlich und die Sonne weiblich. Uli Führe hat hier endlich musikalisch Klarheit geschaffen. [...] Text und Musik ein richtiger Frauenchorwärmer. [...] Bleiben 7 lohnenswerte Sätze für Frauenstimmen, die sich lieber literarisch und musikalisch fordern als im ewigen „dubadididididamdididi“ zu ertrinken.
Wolfgang Layer
Quelle: Schwäbische Sängerzeitung 08-09/2006