La foi (Der Glaube / Wenn in des Winters Nächten)
extrait de : Musique de scène pour "Oedipe à Colone" de Sophocle 1817
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Informations complémentaires sur l'œuvre
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Compositeur
Gioachino Rossini
| 1792-1868Gioachino Antonio Rossini était un compositeur italien, aujourd'hui surtout connu pour ses opéras. Rossini remporta ses premiers grands succès en 1813 à Venise avec l'opéra seria Tancredi et l'opéra buffa L'italiana in Algeri. Les années suivantes confirmèrent cette réussite. À partir de 1830, Rossini se retira presque complètement de la vie publique. Il composa encore de nombreuses œuvres, dont le Stabat mater, mais consacra principalement son temps à la bonne chère et aux plaisirs de la vie. Rossini jouit d'une immense renommée dans toute l'Europe de son vivant, mais aussi, grâce à son caractère manifestement humoristique et aimable, d'une grande popularité auprès de nombre de ses collègues. Plus d'information sur la personne
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Éditeur
Guido Johannes Joerg
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Traducteur
Heidi Kirmße
| 1925-2021Heidi Kirmße (1925–2021) studierte Schulmusik in Weimar und lebte dort als freischaffende Schriftstellerin, Herausgeberin und Übersetzerin. Für den Carus-Verlag erstellte sie insbesondere zahlreiche singbare deutsche Nachdichtungen aus unterschiedlichen Sprachen, u.a. für Kompositionen von Marc-Antoine Charpentier, Antonín Dvorák, Gabriel Fauré, Edvard Grieg, Georg Friedrich Händel, Jules Massenet, Sergei Rachmaninow, Max Reger, Gioachino Rossini, Veljo Tormis, Giuseppe Verdi u.a., doch trat sie auch mit eigenen Texten in Erscheinung. Über 500 mittlerweile unveröffentlichte oder mittlerweile vergriffene Texte ihres umfangreichen Schaffens als Dichterin und Übersetzerin sind bei Carus in einer separaten Datenbank erfasst und können bei Interesse erfragt werden. Von ihrem bewussten, hinterfragenden Umgang mit Worten zeugt Heidi Kirmßes Gedicht mit dem gleichlautenden Titel:
Worte
So viele Worte werden viel zu oft gesagt,
so viele Fragen werden nicht genug gefragt.
Wo keine Frage steht, wird niemals eine Antwort sein,
und durch Gewöhnung wird der Sinn der Worte klein.
Und ist das Wort verbraucht, sein Inhalt leer und fad,
so wird es nie mehr Ansporn sein zur Tat.
Wir stehn verwundert, geben auf und fühlen uns beschämt
und merken nicht, dass wir doch selbst die Kraft gelähmt.
Drum wolln wir sorgen, dass Gewohnheit uns nicht trügt,
wir wollen fragen, bis die Antwort uns genügt,
wir wollen jedes Wort genau auf seinen Sinn durchschaun
und nur auf solchem festen Boden sicher baun.Heidi KirmßePlus d'information sur la personne