Six sonatines
Sommaire
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Compositeur
Johann Ludwig Krebs
| 1713-1780Johann Ludwig Krebs wurde in der Ortschaft Buttelstedt in der Nähe von Weimar vermutlich am 10. Oktober 1713 geboren und am 12. Oktober getauft. Der Vater, Johann Tobias Krebs, ebenfalls ein Schüler J. S. Bachs, vermittelte ihm die ersten grundlegenden Kenntnisse in der Musik, speziell im Orgelspiel. Im Juli 1726 wurde J. L. Krebs Mitglied der Thomasschule in Leipzig und Privatschüler Bachs. Während seiner neun Jahre dauernden Lehrzeit wirkte er u.a. als Cembalist im Bachschen Collegium Musicum mit. Diese Aufgabe versah er auch weiterhin, als er von 1735 bis 1737 an der Universität Leipzig studierte, wo er juristische Vorlesungen hörte. Im Jahre 1737 übernahm Krebs die Organistenstelle an der St. Marienkirche in Zwickau. Er ging 1744 als Schlossorganist nach Zeitz. Nach dem Tode Bachs (1750) und dessen Nachfolgers Harrer (1755) bemühte sich Krebs erfolglos um das Thomaskantorat in Leipzig. Aufgrund der erfolgreichen Prüfung durch Georg Benda, dem Hofkapellmeister des Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg, berief man Krebs 1756 als Hoforganisten an die Schlosskirche in Altenburg, wo er bis zu seinem Tode am Neujahrstag des Jahres 1780 blieb. Plus d'information sur la personne
Critiques
Johann Ludwig Krebs: Sechs Sonatinen (Dritter Teil der Clavier-Übung)
Johann Ludwig Krebs: Sechs Sonatinen (Dritter Teil der Clavier-Übung)
Johann Ludwig Krebs, einer der bedeutendsten Schüler des Thomaskantors J. S. Bach, schuf ein umfangreiches kompositorisches Œuvre, wobei es sich zum größten Teil um Werke für Orgel handelt, was sich aus seiner Tätigkeit als Hoforganist an der Schlosskirche in Altenburg erklärt. An zweiter Stelle folgt die Klaviermusik. Der undatierte Erstdruck der vorliegenden neu edierten „Sechs Sonatinen” erschien als „Dritter Teil der Clavier-Übung” erstmals im Verlag von Johann U. Haffner in Nürnberg. Die jeweils dreisätzigen Sonatinen sind im Schwierigkeitsgrad auch für einen weniger geübten Organisten gut realisierbar und als leicht bis mittelschwer einzuordnen. Die manualiter gehaltenen Stücke eignen sich auch vorzüglich für ein Instrument ohne Pedal. Sehr empfehlenswert.
Quelle: Musica Sacra Juli/August 2000, S. 42