Josef Gabriel Rheinberger: Concerto pour piano en la bémol majeur - Partition | Carus-Verlag

Josef Gabriel Rheinberger Concerto pour piano en la bémol majeur

op. 94, 1876

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"Nous considérons le nouveau concerto pour piano de Rheinberger comme son oeuvre la plus signficative et la plus géniale.”, écrivait un critique en 1876 après la création du virtuose concerto op. 94, qui jouit d'un succès spontané dans les centres musicaux allemands. partition de piano: 50.094/03
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Conducteur (édition intégrale) Carus 50.227/00, ISBN 978-3-89948-026-9, ISMN 979-0-007-08744-9 224 Pages, relié en toile
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200,00 € / pièce
Jeu de parties séparées, matériel d’orchestre complet Carus 50.094/19, ISMN 979-0-007-13459-4 23 x 32 cm, sans couverture
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  • 1 x Jeu de parties séparées, parties pour orchestre d'harmonie, flûte traversière 1, flûte traversière 2, hautbois 1, hautbois 2, clarinette 1, clarinette 2, basson 1, basson 2, cor 1, cor 2, trompette 1, trombone 1, trombone 2, trombone 3, timbales (50.094/09)
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    9 x Partie séparée, violon 1 (50.094/11)
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    8 x Partie séparée, violon 2 (50.094/12)
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    7 x Partie séparée, alto (50.094/13)
    par: 7,60 €
    6 x Partie séparée, violoncelle (50.094/14)
    par: 7,60 €
    5 x Partie séparée, contrebasse (50.094/15)
    par: 7,60 €
Partition numérique (téléchargement), fichier pdf Carus 50.227/00-010-000, ISMN 979-0-007-26113-9 224 Pages
disponible
180,00 € / pièce
Informations complémentaires sur l'œuvre
  • Josef Gabriel Rheinberger, né en 1839 à Vaduz, mort en 1901 à Munich. Élève de J.G. Herzog, J.J. Maier et Fr. Lachner. Considéré comme l'une des personnalités les plus importantes de l'enseignement du 19e siècle ; a travaillé à partir de 1859 comme professeur à l'école royale de musique de Munich, puis comme professeur de composition et d'orgue ; maître de chapelle de la cour en 1877. De son vaste opus se distinguent les 20 sonates pour orgue ; outre ses œuvres de musique de chambre, ses œuvres chorales sacrées et profanes sont également précieuses. Plus d'information sur la personne

Critiques

Reinbergers 1876 entstandenes Klavierkonzert ist alles andere als ein typisches Virtuosenkonzert in der Tradition Liszts, Thal

Josef Gabriel Rheinberger: Konzert für Klavier und Orchester

Reinbergers 1876 entstandenes Klavierkonzert ist alles andere als ein typisches Virtuosenkonzert in der Tradition Liszts, Thalbergs oder gar Chopins. Beim ersten Kennenlernen des Werkes ist man sogar ein wenig enttäuscht: farb- und konturlos der erste Eindruck (der erste Soloauftritt des Klaviers wird gar nur mit den drei Kadenzakkorden bestritten). Erst wiederholtes Hören und intensives Studium enthüllen die Vorzüge dieses an versteckten Schönheiten reichen Werkes.
Wie in manchen seiner Kammermusikwerke ist das Klavier hier in ständiger Bewegung; dabei übernimmt der Solist eher die Rolle eines primus inter pares, der mit dem Orchester einen kultivierten Dialog führt, ohne jedoch in den von dem Wort „concertare” (= wetteifern, streiten) geforderten kritischen Dialog mit dem Orchester einzutreten. Mit dieser Haltung steht es eher in der Tradition der letzten Beethoven-Konzerte oder Schumanns a-Moll-Konzert op. 54 und bereitet den Boden für das wenige Jahre später geschriebene B-Dur-Klavierkonzert op. 83 von Johannes Brahms. Dass Solist und Orchester dabei buchstäblich in zwei verschiedenen Welten leben und musizieren, nimmt Rheinberger (bewusst?) in Kauf. Zahlreich sind die Stellen, an denen Rheinbergers eigene Persönlichkeit, die durchaus versponnene und weltfremde Züge getragen hat, auch in seiner Musik durchscheint: Etwa in der großen Solokadenz des ersten Satzes, die (ausgerechnet!) mit einer selbstversunkenen Fuge über ein Motiv beginnt, das im symphonischen Verlauf bislang keine Rolle gespielt hat und nur gelegentlich im komplizierten Satzgefüge mit drei Hauptthemen und seinen wichtigen Motivpartikeln aufblitzt. Man kommt nicht umhin, dem Solisten schwere Kommunikationsprobleme zu attestieren - oder, wie Han Theill es in seinem lesenswerten Vorwort so schön formuliert, als würde er „wie der Stier Ferdinand in einem berühmten spanischen Bilderbuch lieber friedlich an einem Blümchen schnuppern, als sich von der großen Arena zum Kämpfen provozieren zu lassen”.
Vielleicht ist dieses Konzert sein persönlichstes Werk. Musik eines selbstkritischen und schüchternen Gelehrten, der mit großem Ernst versucht, einer „öffentlichen” Führungsrolle gerecht zu werden, zu der er zwar alle Fähigkeiten besitzt, zu der ihn aber nichts hinzieht, weil er den Sinn von „Startum” und öffentlicher Zurschaustellung der eigenen Persönlichkeit nicht begreift. Warum also ist dieses schöne Stück eigentlich aus unseren Konzertsälen verschwunden? Lag es womöglich nur daran, dass mit der Carus-Edition erst jetzt eine mustergültige Neuausgabe vorliegt? Oder an Rheinbergers „schlechtem” Ruf, den immer ein Hauch trockenen Akademikertums umwehte? Diese Hürde ist nun genommen - mögen sich die Pianisten dieses Konzertes annehmen. Es ist die Mühe wert.

Hans-Dieter Grünefeld
Quelle: Piano  2/04

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