Messe en ut mineur (version Levin)
Complétée et éditée par Robert D. Levin KV 427
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Compositeur
Wolfgang Amadeus Mozart
| 1756-1791Fils du vice-maître de chapelle du prince-archevêque de Salzbourg, Mozart a été constamment entouré de musique sacrée dès sa jeunesse. Au cours de ses voyages, Mozart découvrit la musique sacrée italienne, et plus tard, à Vienne, il étudia les œuvres de Bach et de Haendel. Après son installation à Vienne, il se lance de nouveaux défis avec l'opéra et le concerto pour piano. Il est significatif que la « Messe en ut mineur » KV 427, la plus grande œuvre de musique sacrée des premières années viennoises, reste inachevée. La dernière période de sa vie montre à nouveau une orientation vers la musique sacrée : Mozart postule avec succès pour succéder à Leopold Hoffmann, malade à l'article de la mort, en tant que maître de chapelle à la cathédrale Saint-Étienne, mais il ne peut pas prendre le poste, car il meurt avant Hoffmann. Un joyau comme l'« Ave verum » KV 618 et le Requiem KV 626, resté inachevé, laissent entrevoir ce que Mozart aurait encore pu accomplir en tant que compositeur d'église s'il était parvenu à ce poste à responsabilité. Plus d'information sur la personne
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Éditeur
Robert D. Levin
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Arrangeur
Robert D. Levin
Critiques
Mozart / Levin: Missa in c KV 427
Für New Yorks verwöhnte Musikliebhaber ist Mozarts einst unvollendete und jetzt ergänzte c-Moll-Messe (KV 427) „einfach glorreich”. Die „New York Times” feierte die Uraufführung der vollendeten Messe unter Leitung des Stuttgarter Dirigenten Helmut Rilling als „so inspirierend, wie wir sie uns nur wünschen konnten”. Der amerikanische Mozartforscher Robert Levin hatte die Fassung im Auftrag der Bachakademie Stuttgart und der New Yorker Carnegie Hall geschaffen: Ein „Happy Ending”, lobte die Zeitung nach der Aufführung am Samstagabend (Ortszeit) in der Carnegie Hall.
Stuttgarter Zeitung, 18.01.2005
Robert D. Levin, a superb pianist and a skilled, conscientious musicologist, has completed or reconstructed several works by Mozart and other composers. His version of the Mozart Requiem is the most satisfying of the many completions of that score. One gets the sense, from both his essays and lectures, that his decisions in these projects are carefully weight and also that he takes enormous joy in having reached conclusions that are both historically proper and musically enlivening.
[ ] The result was a glorious, fully Mozartean vision of a complete Mass, most of it Mozart’s in one way or another, and the rest of it as inspired a guess as we’re likely to hear.
New York Times, 17.01.2005
...Ideen haben und sie in musikalischen Satz verwandeln sind freilich zweierlei Dinge. Man kann deshalb Robert Levin auch nur bewundern, wie er das Mozartsche Material den neuen Texten bruchlos angepasst hat, wie er aus Melodiefragmenten einen ganzen musikalischen Satz ableitete, vor allem aber, wie er aus Mozartschen Keimzellen des Kyrie ein vollständiges „Et vitam venturi” entwickelte.
Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.1.2005
Für New Yorks verwöhnte Musikliebhaber ist Mozarts einst unvollendete und jetzt ergänzte c-Moll-Messe (IN 427) „einfach glorreich”. Die „New York Times” feierte die Uraufführung der vollendeten Messe unter Leitung des Stuttgarter Dirigenten Helmuth Rilling als „so inspirierend, wie wir sie uns nur wünschen konnten”. Der amerikanische Mozartforscher Robert Levin hatte die Fassung im Auftrag der Bachakademie Stuttgart und der New Yorker Carnegie Hall geschaffen: Ein „Happy Ending” lobte die Zeitung nach der Aufführung am Samstagabend (Ortszeit) in der Carnegie Hall.
Stuttgarter Zeitung, 18.1.2005
Die größte Überraschung bietet Levin aber mit den ergänzenden Eigenkompositionen wie dem „Et resurexit”, einem vierstimmigen Chor, basierend auf einer Skizze von 1783 und einem Motiv aus dem Credo und der vierstimmigen Fuge „Et vitam venturi” aus dem Gegenthema des Kyrie. Hier beweist Levin nicht nur kompositorisches Geschick, sondern erstaunliches Einfühlungsvermögen in Mozarts Klangwelt...
Helmut Mauro, Süddeutsche Zeitung, 14.3.2005
Levins Spürsinn, seine Fantasie, auch seine musikalische Schöpferkraft sind beeindruckend. Alles klingt authentisch nach einem Mozart, der den Kirchenmusiker Bach verehrte. Jetzt ist allerdings nicht von einem musikwissenschaftlichen Seminar die Rede, sondern von einem Konzert.
Südwestpresse Ulm, 22.3.2005
Die New Yorker Kritiker waren sich nach der Uraufführung in der Carnegie Hall einig. „Einfach glorreich”, schwelgte die „New York Times”. Und in der Tat: Levins Fassung, die dem Fragment gute 20 Minuten neuen „Mozart” hinzufügt, wirkt erstaunlich authentisch. Manche Fuge klingt zwar leicht akademisch; und die Tenor-Arie „Et in spiritum sanctum” wirkt im Messe-Kontext fast zu harmlos. Insgesamt atmet das Gesamtwerk aber Mozarts Geist. Und auch Uraufführungsdirigent Helmuth Rilling, der Levins Arbeit begleitet hat, sieht für die Zukunft der Levin/Mozart-Messe „gute Chancen”.
Kurier, 13.3.2005
Es ist ein bisschen unheimlich, mit anzusehen, wie dem mächtigen Mozart-Torso plötzlich Beine wachsen. Er erhebt sich zu seiner vollen Größe und breitet die Arme aus - etwas Großartiges hat das Erlebnis einer kompletten c-Moll-Messe. Und auch ein bisschen was von Frankenstein. [ ] Was Levin aus diesen Quellen gemacht hat, verblüfft und überzeugt. Einfach, weil es so bekannt klingt, so ganz nach Mozart.
Wibke Bantelmann, Die Welt, 14.3.2005
Levin wusste sein Quellenstudium, seine stilkritischen Untersuchungen und im Umkreis anderer Werke entdeckte Skizzen zu einem schlüssigen Konzept zusammenzuschweißen, dessen Ausarbeitung gleich einige Trümpfe vorzuweisen hat: Eine ekstatische ad-libitum-Solistenpassage à la Haydn in der Gloria-Schlussfuge, die sich wider Erwarten wohl deshalb trefflich einfügt, weil sie aus „Davide penitente” übernommen ist; von früheren Rekonstruktionen abweichende, frappierend logisch wirkende Trompeten- und Paukenstimmen für den Credo-Beginn; die originelle, fast zu raffinierte Umgestaltung eines Kyrie-Kontrapunkts zur Et-vitam-venturi-Fuge mit lakonischem Schluss sowie ein fast neckisch zu nennendes, keckes Dona nobis pacem. Dass das Crucifixus demgegenüber nicht nur düster, sondern auch etwas steif tönt und das Et unam sanctam beiläufig wirkt, stört kaum; sogar die Arienadaptionen für Credo und Agnus fügen sich gut ein.
Walter Weidringer, Die Presse, Wien, 26.03.2005
Wie hätte es sich wohl angehört, wenn Wolfgang Amadeus Mozart seine Messe in c-Moll KV 427 fertig komponiert hätte? Diese Frage wird stets eine rhetorische bleiben, denn er hat sie nicht vollendet. Das hat dafür der US-Komponist Robert Levin getan - und bestanden.
Christina Mondolfo, Wiener Zeitung, 26.3.2005
Eine Uraufführung von Mozart? Musikwissenschaft und Stilkenntnis machen es möglich. Im Geiste großer Komponisten Musik zu erschaffen, das hat den amerikanischen Musikwissenschafter und Pianisten Robert Levin schon immer beschäftigt. Anfang des Jahres hat er sein „Meisterstück” abgeliefert: die Komplettierung von Mozarts fragmentarischer c-Moll-Messe.
Laszlo Molnar, Salzburger Nachrichten, 26.3.2005