Sonate pour orgue N°1
op. 27, 1868
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Compositeur
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, né en 1839 à Vaduz, mort en 1901 à Munich. Élève de J.G. Herzog, J.J. Maier et Fr. Lachner. Considéré comme l'une des personnalités les plus importantes de l'enseignement du 19e siècle ; a travaillé à partir de 1859 comme professeur à l'école royale de musique de Munich, puis comme professeur de composition et d'orgue ; maître de chapelle de la cour en 1877. De son vaste opus se distinguent les 20 sonates pour orgue ; outre ses œuvres de musique de chambre, ses œuvres chorales sacrées et profanes sont également précieuses. Plus d'information sur la personne
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Éditeur
Martin Weyer
| 1938-2016
Critiques
Hodie Christus natus est II
Neben der im gleichen Verlag erschienenen Rheinberger-Gesamtausgabe werden einige der Orgelsonaten in praktischen Einzelausgaben angeboten . Den informativ-jovialen Anmerkungen des Herausgebers wäre hinzuzufügen, dass es sich um Reprints der Erstdrucke (op. 27: in Leipzig bei Siegel; op. 88 daselbst, bei Forberg erschienen) handelt. Die gute druck- und satztechnische Qualität der Vorlagen, aber auch die hervorragende Reprinttechnik und vor allem großzügige Formatwahl rechtfertigen die Wiedergabe. Für Reprints mancher anderen Verlage könnten diese Ausgaben als nachahmenswertes Vorbild dienen!Michael F. Runowski
Quelle: Forum Kirchenmusik 4/05, S.42
[...] Diese drei Einzelausgaben sind den Bänden 38 und 39 der Rheinberger-Gesamtausgabe entnommen.
Nr. 1 in C-Dur op. 27: Im Präludium sind die Anklänge an Bachs grosses e-Moll-Präludium BWV 548 unüberhörbar. Der lyrische Gehalt des Mittelsatzes ist eher blass. Die Schlussfuge wirkt noch sehr gelehrt. Das Werk kann aber nach häufigem Spielen durchaus gewinnen. Die Traditionsgebundenheit dieser ersten Sonate hat auch ihre Vorteile, denn das Werk ist am wenigsten von einem spezifischen Orgeltyp abhängig. Natürlich wäre eine Steinmeyer-Orgel das ideale Instrument. Das Werk lässt sich aber durchaus auch auf einer eher neubarocken Orgel sinnvoll interpretieren. [...]
Quelle: Musik & Liturgie, 3/05, S.43