Litaniae Lauretanae
-
Compositeur
Leopold Mozart
| 1719-1787Père de W.A. Mozart ; à Salzbourg, études de philosophie, puis de jurisprudence (interrompues) ; à partir de 1743, employé comme musicien à la cour des princes-évêques ; de 1763 à sa mort, vice-maître de chapelle ; a créé 48 symphonies, divertimenti, œuvres pour instruments solistes, messes et litanies ; auteur de la Gründliche Violinschule (Augsbourg 1756) Plus d'information sur la personne
Critiques
Leopold Mozart: Litaniae Lauretanae B
Die Bearbeitung Wolfgang Amadeus Mozarts beschränkt sich offensichtlich im wesentlichen auf die Umgestaltung der Solostimme des letzten Satzes. Wo Vater Mozart ursprünglich zum Solo-Alt eine Solo-Posaune gesetzt hat, die er nach dem Tode „seines” Posaunisten selbst in eine Bratschenpartie umwandelte, komponierte Sohn Mozart dazu eine eigene Oboen-Melodie. Allein aber die Tatsache, dass der Mozart-Sohn das Werk seines Vaters überhaupt einer Neu-Einrichtung für würdig erachtete, unterstreicht doch seine Wertschätzung dieser Komposition. Und in der Tat ist diese Litanei eine prachtvolle Kantate, deren melodische und harmonische Einfälle die vielleicht etwas üppig ausgefallene zeitliche Ausdehnung mehr als kompensieren. Die Chöre sind voll Ausdruck, die Solo- Ensembles geben sich sehr abwechslungsreich und die Arien des Soprans und - für Mozartische Musik eine Rarität - des Alts gewähren den Ausführenden Gelegenheit, Können zu demonstrieren. [ ]
Jedenfalls ist es die Komposition wert, auch konzertant aufgeführt zu werden. Vater Mozart zeigt sich hier von der potentesten Seite.
Musica Sacra, 5/1992