Die Seligpreisungen
-
Compositeur
Thomas Gabriel
| 1957Thomas Gabriel est né à Essen, où il a étudié la musique sacrée catholique à la Folkwang-Hochschule. Après avoir passé les examens A et de concert, il a travaillé comme cantor régional dans différents diocèses allemands. Depuis 1998, il travaille comme cantor régional dans le diocèse de Mayence pour les doyennés d'Offenbach, Rodgau et Seligenstadt à la basilique Einhard St. Marzellinus und Petrus de Seligenstadt. Il a déployé une intense activité de concertiste en tant qu'organiste, claveciniste et pianiste. Avec ses formations, les Christ Guys et le Thomas Gabriel Trio, il se produit dans toute l'Allemagne, à l'étranger et dans le cadre de diverses productions radiophoniques et télévisuelles. Plus d'information sur la personne
Critiques
Gabriel, Thomas: Die Seligpreisungen
Gabriel, Thomas: Die Seligpreisungen
Das Stück beginnt mit der ersten Zeile der Communio von Allerheiligen, gefolgt von einem Sept-Non-Akkord im Klavier, zu dem das Saxophon die gregorianische Melodie noch einmal wiederholt, dann singt der Chor zwei gehaltene Akkorde und es beginnt ein viertaktiges Ostinato. Der Chor singt im weiteren Verlauf abwechselnd lateinischen und deutschen Text oder auch kurze Stücke nur auf oh und ah. Die rhythmisch und harmonisch verschieden angelegten Verse werden durch instrumentale Zwischenspiele verbunden. Die Harmonik ist leicht verstehbar und für den Chor gut zu erfassen. Der Chorsatz kann von einem intonationssicheren Chor relativ leicht bewältigt werden und bei ausreichender Besetzung der Stimmen dürfte auch die Aufteilung bis zur Achtstimmigkeit an wenigen Stellen keine Schwierigkeit bereiten. Leider tragen die verschiedenen stilistischen Elemente – die Gregorianik am Beginn, der Wechsel von lateinischem und deutschem Text und die jazzig-poppige Instrumentalbegleitung – nicht zur formalen Geschlossenheit bei, sondern die Ideen wirken irgendwie aneinander gereiht. Wem diese Buntheit gefällt, dem wird auch dieses Stück gefallen.
Reinhold Ix
Quelle: Musik im Bistum Essen 1/2003