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Ecouter (10)
  • Stabat Mater
  • Cujus animam gementem
  • Quis non posset
  • Eja Mater, fons amoris
  • Sancta Mater, istud agas
  • Fac me vere tecum flere
  • Juxta crucem
  • Inflammatus
  • Fac tu animae
  • Amen
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  • Nr. 1

    Stabat Mater dolorosa
    juxta crucem lacrimosa,
    dum pendebat Filius.

    Nr. 2

    Cujus animam gementem
    contristatam et dolentem
    pertransivit gladius.

    O quam tristis et afflicta
    fuit illa benedicta
    Mater Unigeniti!

    Quae maerebat et dolebat,
    et tremebat, dum videbat
    nati poenas inclyti.

    Quis est homo qui non fleret,
    Christi Matrem si videret
    in tanto supplicio?

    Nr. 3

    Quis non posset contristari,
    Christi Matrem contemplari

    ...

  • No. 1

    A weeping mother was standing
    full of sorrow beside the cross,
    while her Son was hanging on it.

    No. 2

    Through her grieving heart,
    anguished and lamenting,
    a sword had passed.
    Oh, how sad and afflicted
    was that blessed Mother
    of an only Son!
    She mourned and grieved
    and trembled as she saw
    the suffering of her glorious Son.
    Who is the man who would not weep,
    seeing the mother of Christ
    in such torment?

    No. 3

    Who would not feel compassion,
    watching the loving mother

    ...

  • Nr. 1

    Christi Mutter stand mit Schmerzen
    bei dem Kreuz und weint' von Herzen,
    als ihr lieber Sohn da hing.

    Nr. 2

    Durch die Seele voller Trauer,
    schneidend unter Todesschauer,
    jetzt das Schwert des Leidens ging.
    Welch ein Weh der Auserkornen,
    da sie sah den Eingebornen,
    wie er mit dem Tode rang!
    Angst und Trauer, Qual und Bangen,
    alles Leid hielt sie umfangen,
    das nur je ein Herz durchdrang.
    Wer könnt' ohne Tränen sehen
    Christi Mutter also stehen
    in so tiefen Jammers Not?

    Nr. 3

    Wer nicht mit der Mutter weinen,
    seinen Schmerz mit ihrem einen,

    ...

  • Abridged Foreword of the Edition Carus 40.472

    Robert Scandrett

    Of the trio of great composers born in 1685, only Domenico Scarlatti continues to present an incomplete biographical profile. Unlike his well-documented contemporaries Handel and Bach, knowledge of Scarlatti’s life is obscured by lack of primary sources. The short recital of his significant appoint­ments and honors is little amplified by contemporary accounts, personal letters or autograph materials. Even the great collection of keyboard works does not exist in an auto­graph. The single authenticated autograph is the “Miserere” in g minor in the Vatican Library, and this is not one of his major works.

    Scarlatti’s musical output falls into two broad periods: the Italian and Portuguese years (until 1729) which were dedicated primarily to vocal works for church and theatre; and the years spent in the Spanish court, which were notable for the keyboard works which form the basis of his reputation today. Attributing dates to any of his works is a difficult procedure, and particularly those from the Portuguese period, since we must assume that many manuscripts were destroyed in the Lisbon earthquake of 1755. Newspaper accounts do­cument some performances,

    ...

  • Gekürztes Vorwort der Augabe Carus 40.472

    Robert Scandrett
    Übersetzung: Willi Schulze

    Von den drei großen Komponisten, die im Jahre 1685 geboren wurden, weist die Biografie Domenico Scarlattis immer noch große Lücken auf. Verglichen mit seinen quellenmäßig gut belegten Zeitgenossen Bach und Händel ist die Kenntnis über Scarlattis Leben durch das Fehlen von Primärquellen nur spärlich belegt. Die kurze Aufzählung seiner bedeutenden Ernennungen und Ehrungen wird durch zeitgenössische Berichte, persönliche Briefe oder andere autographe Quellen kaum ergänzt. Sogar die große Sammlung seiner Werke für Tastenin­strumente ist nicht autograph überliefert. Das einzige gesicherte Autograph ist das Miserere in g-Moll in der Vatikanischen Bibliothek, und dieses gehört nicht zu seinen größeren Werken.

    Scarlattis musikalische Werke entstanden in zwei ausgedehnten Schaffensperioden: den Jahren in Italien und Portugal (bis 1729), die er vor allem der Vokalmusik für Kirche und Theater widmete, und der Zeit am spanischen Hofe, bedeutsam für seine Klavierwerke, die bis heute die Grundlage seines Ansehens bilden. Seine Werke zu

    ...

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Conducteur Carus 40.472/00, ISMN 979-0-007-06971-1 104 Pages, DIN A4, cartonné
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Texte numérique (sans notes), licence d'impression incluse, fichier html, paroles, traduction en anglais Carus 40.472/00-360-000
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Texte numérique (sans notes), licence d'impression incluse, fichier html, paroles, original Carus 40.472/00-380-000
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Partie séparée numérique (téléchargement), fichier pdf, basse continue Carus 40.472/11-010-000, ISMN 979-0-007-42499-2 8 Pages, 23 x 32 cm Disponibilité prévue à partir de 06/2026
  • Domenico Scarlatti, né la même année que Jean-Sébastien Bach et Georg Friedrich Haendel, était le fils du compositeur Alessandro Scarlatti, extrêmement connu et très productif à son époque. Il fut formé comme musicien par son père et par B. Pasquini à Rome. En 1715, il fut nommé maître de chapelle à la basilique Saint-Pierre de Rome, où il dirigea la célèbre Cappella Giulia. Par la suite, il a notamment parcouru l'Europe en tant que claveciniste et professeur très demandé. Dans le cadre de son activité à la Cappella Giulia et plus tard, lorsqu'il travaillait à la cour de Jean V à Lisbonne, la musique sacrée faisait partie de l'un de ses principaux domaines d'activité. Les œuvres connues à ce jour ne révèlent qu'une partie de sa précieuse œuvre de musique d'église, qui va du simple psaume Miserere au Stabat Mater à dix voix. Plus d'information sur la personne

Critiques

Domenico Scarlatti:

Domenico Scarlatti: Stabat Mater

Domenico Scarlattis frühe kirchenmusikalische Werke, die bis 1729 in Italien und Portugal entstanden sind, erfahren nicht überall eine sehr hohe Wertschätzung. Die meisten der Kritiker räumen dem vorliegenden Stabat Mater aber eine wichtige Stelle ein. Robert Scandrett, der diese Edition besorgte, beschreibt es folgendermaßen: „Seine Vertonung des Stabat Mater kann als sein Meisterwerk innerhalb der Chorliteratur bezeichnet werden, und hier ist kaum ein Widerspruch zu erwarten. Sein großer Umfang, seine einzigartige räumliche Anlage, sein zupackender, dramatischer Schwung, seine lyrische Anmut - dies alles verbunden durch klare stilistische Einheit und höchst organische Anordnung trotz der in den Klangfarben beschränkten Mittel - stellen es in den Kreis der ganz großen Musikschöpfungen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.”
Scarlattis Stabat Mater ist über weite Strecken im imitatorisch kontrapunktischen Stil komponiert. Erst in den letzten Passagen gewinnt auch das konzertierende Element eine gewisse Bedeutung. Das ungefähr eine halbe Stunde dauernde Werk verlangt vier Soprane, zwei Alte, zwei Tenöre und zwei Bässe nebst einem kräftigen Continuo. Die große Besetzung legt es nahe, dieses Stück einem Ensemble anzuvertrauen, das über stimmliche Fähigkeiten und über eine gewisse Gewandtheit im Lesen von Noten verfügt. Ein Kirchenchor könnte in dieser Hinsicht bald einmal in Verlegenheit kommen. Das Vorwort gibt über Besetzungsfragen und historische Einzelheiten umfassende Auskunft. Dem Verlag sei gedankt, dass mit dieser Ausgabe ein weiterer interessanter Blick in das Schaffen Scarlattis ermöglicht wird.

Quelle: Katholische Kirchemusik 6/87

 

Wie dem Vorwort zu entnehmen ist, soll die in drei Bänden angelegte Gesamtausgabe der geistlichen Werke Domenico Scarlattis, die anlässlich des 300. Geburtstages im Jahr 1985 begonnen wurde, mithelfen, „ein deutlicheres Bild dieser im Schaffen Scarlattis wenig bekannten Werkgattung zu gewinnen und einige bislang noch unbekannte Werke der kirchenmusikalischen Praxis zu erschließen”. Band I enthält die beiden Messen, das Magnificat in d und das Te Deum in C, Band 2 ist den Psalmen, Hymnen und Antiphonen gewidmet, Band 3 ist zur Gänze dem umfangreichsten und wohl größten Vokalwerk, dem Stabat Mater, vorbehalten. Von der Bezeichnung würde man wohl auf eine doppelchörige (zweimal fünfstimmige) Anlage schließen, die jedoch nirgends gegeben ist. Mehrmals wird der vierstimmige Sopranblock als Einheit gesehen, während alle anderen Stimmen in unterschiedlicher Zusammensetzung bis zur Zehnstimmigkeit entfaltet werden, dies vor allem bei Kadenzbildungen. Andererseits wird aber auch durch Unisonoführen gleicher Stimmgattungen, trotz Einsatz aller zehn Stimmen, nur Sechsstimmigkeit erreicht (z. B. im „Amen”). Damit liegt ein Werk in einer wunderschönen Ausgabe vor, in dem man die kontrapunktischen Techniken, etwa die groß angelegte Doppelfuge des „Fac ut animae”, genauso findet wie das melodisch homophone Element, etwa „Juxta crucem”, bei dem auch auf Textausdeutung selbstverständlicherweise nicht verzichtet wird (z. B. „Quando corpus morietur”). Sehr sauber wurde der Basso continuo ausgesetzt, auf den bei einer Ausführung unter keinen Umständen verzichtet werden sollte.

Quelle: Singende Kirche 2/87, S. 90

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