Ludwig van Beethoven / Gottlob Benedict Bierey (arr.) / Andreas Gräsle (arr.) Kyrie nach dem Adagio der „Mondscheinsonate“

Bearbeitung für Chor und Orgel (arr. A. Gräsle) op. 27,2 (1. Satz)

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Sakrileg oder Geniestreich? Der Komponist und Kapellmeister Gottlob Benedict Bierey (1772–1840) instrumentierte den 1. Satz der berühmten „Mondscheinsonate“ von Beethoven für Orchester (transponiert nach c-Moll) und fügte diesem einen vierstimmigen Chorsatz hinzu, den er mit dem Text des „Kyrie“ aus dem lateinischen Ordinarium unterlegte. Das Ergebnis ist ebenso verblüffend wie stimmig!

Die Bierey-Bearbeitung wurde von Andreas Gräsle für Chor und Orgel eingerichtet und steht wie der originale Klaviersatz in cis-Moll. Eine eigene Chorpartitur zur Orgelbearbeitung ist erhältlich.

Das Werk ist bei Carus zusätzlich in zwei weiteren Fassungen erhältlich: in der Originalbesetzung (Carus 28.009/00) und in einer Version für Chor und Klavier (Carus 28.009/03).

OriginalversionBearbeitung für Orgel
Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Vl, Va, Vc, Cb
Coro SATB, Org

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  • Kyrie nach dem Adagio der „Mondscheinsonate“
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Partitur Carus 28.009/45, ISMN 979-0-007-24527-6 12 Seiten, DIN A4, kartoniert
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12,80 € / St.
Chorpartitur, cis-Moll Carus 28.009/06, ISMN 979-0-007-24529-0 4 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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ab 20 Stück 2,95 € / St.
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Zusatzinformationen zum Werk
  • Ludwig van Beethoven ist mit Sicherheit einer der einflussreichsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Werk bildet den Kulminationspunkt zahlreicher vor allem instrumentaler Gattungen der Wiener Klassik und legt den Grundstein für die kommenden Jahrzehnte. Doch auch Beethovens Vokalwerke setzten Maßstäbe: Die späte „Missa Solemnis“ gehört zu den eindrucksvollsten Chorwerken ihrer Zeit; aber schon seine frühere Messe in C erschließt dem liturgischen Text ganz neue Ausdruckswelten und hat für die Weiterentwicklung der Messkomposition Maßstäbe gesetzt. Und mit dem Schluss-Chor der „Neunten Sinfonie“, der Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“, schuf Beethoven eines der meistaufgeführten und international bekanntesten Chor-Stücke überhaupt und setzte sich somit selbst ein zeitloses musikalisches Denkmal. zur Person
  • Gottlob Benedict Bierey kam am 25. Juli 1772 in Dresden zur Welt. Von 1807 bis 1828 war er Kapellmeister am Breslauer Theater und löste in dieser Position seinen Vorgänger Carl Maria von Weber ab. Er komponierte fast ausschließlich Bühnenwerke. Neben seinen Kantaten, Chören und Gesängen, erfreuten sich seiner Zeit hauptsächlich seine Opern und Operetten großer Beliebtheit. zur Person
  • Andreas Gräsle (Harmonium) studierte Kirchenmusik in Stuttgart (Orgel: Jon Laukvik) und absolvierte die Konzertreifeprüfung im Fach Orgel bei Daniel Roth in Saarbrücken. Weitere Studien in Alter Musik bei Andrea Marcon schlossen sich an. Er war Stipendiat des DAAD und 1991 Preisträger des Internationalen Johann-Pachelbel-Wettbewerbs Nürnberg. Von 1996 bis 2003 wirkte er als Kantor und Organist an der Augustinuskirche Schwäbisch Gmünd, seit April 2003 als Bezirkskantor in Ditzingen. Darüber hinaus ist er ein gefragter Kammermusikpartner, Organist und Cembalist. Mehrere CD-Produktionen mit Orgel und Kammermusikwerken, eigenen Improvisationen und Arrangements zu Kinderliedern ergänzen seine Tätigkeit. An der Stuttgarter Musikhochschule unterrichtet er seit 1997 Partiturspiel. zur Person

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Häufige Fragen zum Werk

Woher stammt das Hörbeispiel?

Sie hören die Klavierfassung des Werks, aufgenommen vom Deutschen Jugendkammerchor unter Florian Benfer, verfügbar auf der CD Carus 83.502/00. Zum „Kyrie nach dem Adagio der ‚Mondscheinsonate’“ von Gottlob Benedict Bierey bieten wir Notenausgaben in Orchesterfassung (Carus 28.009/00), Klavierfassung (Carus 28.009/03), Orgelfassung (Carus 28.009/45) und Fassung für Coro SAAB (Carus 14.403/00).
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