Max Reger: Acht geistliche Gesänge op. 138 (Carus Classics) (Rademann) - CDs, Choir Coaches, Medien | Carus-Verlag

Max Reger Acht geistliche Gesänge op. 138 (Carus Classics) (Rademann)

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Anlässlich seines 40jährigen Bestehens startet Carus die Serie "Carus Classics" mit herausragenden Aufnahmen aus der Verlagsgeschichte. Die exklusiv von Friedrich Forssman und Cornelia Feyll gestaltete Reihe erscheint in hochwertigen DigiPacs und mit umfangreichen Booklets.

Reger beschäftigte sich intensiv mit umfangreicheren a cappella-Chorsätzen, wobei ihm nicht zuletzt Bachs Motetten als großes Vorbild dienten. Vor allem die ersten beiden der dem Leipziger Thomanerchor gewidmeten Drei Motetten op. 110, mit ihren dichtgearbeiteten Doppelfugen, stellen eine extreme Herausforderung an die Chorsänger dar. In den Acht geistlichen Gesängen op. 138 zeigt sich hingegen Regers Meisterschaft des schlichten Satzes – eine meisterhafte „neue Schlichtheit“, mit welcher der Komponist den Bogen zurück zu seinen früheren Chorwerken schlägt.


"Mit diesem hohen interpretatorischen Standard, dem beeindruckend breiten Repertoire an ganz unterschiedlichen Farben und dynamischen Abstufungen, liefern Rademann und der NDR-Chor nicht nur ein eindringliches Plädoyer für die Auseinandersetzung mit dem Schaffen Max Regers, sondern stellen zugleich einmal mehr deutlich unter Beweis, weshalb die Rundfunkchöre nach wie vor ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Musiklandschaft sind." (Fono Forum 11/2004)

 

Ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik

Ausgezeichnet mit dem Diapason d´Or

 

 

 

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  • Der Mensch lebt und bestehet
  • Morgengesang
  • Nachtlied
  • Unser lieben Frauen Traum
  • Kreuzfahrerlied
  • Das Agnus Dei
  • Schlachtgesang
  • Wir glauben all an einen Gott
  • Mein Odem ist schwach
  • Ach, Herr, strafe mich nicht
  • O Tod, wie bitter bist du
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Zusatz-Material
  • Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit A man can live and flourish for but a little time,
    and all the world must perish with all its pomp and fame.
    One only is eternal and beyond all motion, and we are his possession.

    Matthias Claudius
    Translation: Jean Lunn

    ...

  • Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit,
    und alle Welt vergehet mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur Einer ewig und an allen Enden
    und wir in seinen Händen.

    Matthias Claudius

    ...

  • Text from the CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter
    Translation (abridged): Elizabeth Robinson

    Max Reger grew up as a Catholic in the Upper Palatinate and described himself as “Catholic to his fingertips.” By 1907, when he was appointed composition professor at the Leipzig Conservatory, he had become aware of the quality of the corpus of Protestant chorales. Adalbert Lindner reported Reger’s remark of 1898; “the Protestants don’t know what they have, with their chorales!” Reger had already come into close contact with the chorale at an early age. His friendship with the Protestant organist Karl Straube was exceptionally important in the following period, and when Reger married the divorced Protestant Elsa von Bercken in 1902, his break with the Catholic church was complete. Through Straube’s influence, Reger composed many works for use in the Protestant church, particularly in his time in Weiden

    ...

  • Booklet-Text der CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter

    Als Max Reger 1907 seine Kompositionsprofessur am Leipziger Konservatorium antrat, war aus dem in der Oberpfalz aufgewachsenen Katholiken, der sich selbst als „katholisch bis in die Fingerspitzen“ bezeichnete, ein um die Qualität der protestantischen Choräle Bewusster geworden: Adalbert Lindner berichtet von Regers Ausspruch aus dem Jahr 1898 „Die Protestanten wissen nicht, was sie an ihrem Chorale haben!“ Schon in jungen Jahren war Reger mit dem Choral in engen Kontakt gekommen – als Suborganist der Weidener Pfarrkirche St. Michael, die von beiden Konfessionen genutzt wurde. Die Freundschaft zu dem – protestantischen – Organisten Karl Straube muss in der Folgezeit als von herausragender Bedeutung bezeichnet werden, und als Reger 1902 die geschiedene Protestantin

    ...

  • Morgengesang Thou highest light, day without end,
    thou God and my most faithful Lord,
    from thee the light of grace goes forth
    and brightly shines for all the earth.
    This is our Saviour Jesus Christ,
    for he is God’s own truth most blest,
    and his gospel’s light glows sublime
    until he draws all hearts to him.
    He is the light of all the world,
    in whom men clearly may behold
    the bright and beauteous light of day
    that brings them blessing and all joy.

    Johannes Zwick
    Translation: Jean Lunn

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  • Morgengesang Du höchstes Licht, ewiger Schein,
    du Gott und treuer Herre mein,
    von dir der Gnaden Glanz ausgaht
    und leuchtet schön gleich früh und spat.
    Das ist der Herre Jesus Christ,
    der ja die göttlich Wahrheit ist,
    der mit sein’r Lehr hell scheint und leucht’,
    bis er die Herzen zu sich zeucht.
    Er ist der ganzen Welte Licht,
    stellt jedem vor sein Angesicht
    den hellen, schönen, lichten Tag,
    an dem er selig werden mag.

    Johannes Zwick

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  • Text from the CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter
    Translation (abridged): Elizabeth Robinson

    Max Reger grew up as a Catholic in the Upper Palatinate and described himself as “Catholic to his fingertips.” By 1907, when he was appointed composition professor at the Leipzig Conservatory, he had become aware of the quality of the corpus of Protestant chorales. Adalbert Lindner reported Reger’s remark of 1898; “the Protestants don’t know what they have, with their chorales!” Reger had already come into close contact with the chorale at an early age. His friendship with the Protestant organist Karl Straube was exceptionally important in the following period, and when Reger married the divorced Protestant Elsa von Bercken in 1902, his break with the Catholic church was complete. Through Straube’s influence, Reger composed many works for use in the Protestant church, particularly in his time in Weiden

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  • Booklet-Text der CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter

    Als Max Reger 1907 seine Kompositionsprofessur am Leipziger Konservatorium antrat, war aus dem in der Oberpfalz aufgewachsenen Katholiken, der sich selbst als „katholisch bis in die Fingerspitzen“ bezeichnete, ein um die Qualität der protestantischen Choräle Bewusster geworden: Adalbert Lindner berichtet von Regers Ausspruch aus dem Jahr 1898 „Die Protestanten wissen nicht, was sie an ihrem Chorale haben!“ Schon in jungen Jahren war Reger mit dem Choral in engen Kontakt gekommen – als Suborganist der Weidener Pfarrkirche St. Michael, die von beiden Konfessionen genutzt wurde. Die Freundschaft zu dem – protestantischen – Organisten Karl Straube muss in der Folgezeit als von herausragender Bedeutung bezeichnet werden, und als Reger 1902 die geschiedene Protestantin

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  • Unser lieben Frauen Traum And to our blessed lady
    there came a dream one day,
    that there beneath her bosom
    there lived and grew a great tree.

    And as the tree gave shadows,
    even over every land,
    Lord Jesus Christ, the Saviour,
    just so has he been named.

    Lord Jesus Christ, the Saviour,
    he is our help indeed,
    and by his bitter passion
    he has redeemed the world.

    Anonymus
    Translation: Jean Lunn

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  • Unser lieben Frauen Traum Und unser lieben Frauen,
    der traumet ihr ein Traum:
    wie unter ihrem Herzen
    gewachsen wär ein Baum.

    Und wie der Baum ein Schatten gäb
    wohl über alle Land:
    Herr Jesus Christ, der Heiland,
    also ist er genannt.

    Herr Jesus Christ, der Heiland
    ist unser Heil und Trost,
    mit seiner bittern Marter
    hat er uns all erlöst.

    Anonymus

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  • Text from the CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter
    Translation (abridged): Elizabeth Robinson

    Max Reger grew up as a Catholic in the Upper Palatinate and described himself as “Catholic to his fingertips.” By 1907, when he was appointed composition professor at the Leipzig Conservatory, he had become aware of the quality of the corpus of Protestant chorales. Adalbert Lindner reported Reger’s remark of 1898; “the Protestants don’t know what they have, with their chorales!” Reger had already come into close contact with the chorale at an early age. His friendship with the Protestant organist Karl Straube was exceptionally important in the following period, and when Reger married the divorced Protestant Elsa von Bercken in 1902, his break with the Catholic church was complete. Through Straube’s influence, Reger composed many works for use in the Protestant church, particularly in his time in Weiden

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  • Booklet-Text der CD Carus 83.326

    Jürgen Schaarwächter

    Als Max Reger 1907 seine Kompositionsprofessur am Leipziger Konservatorium antrat, war aus dem in der Oberpfalz aufgewachsenen Katholiken, der sich selbst als „katholisch bis in die Fingerspitzen“ bezeichnete, ein um die Qualität der protestantischen Choräle Bewusster geworden: Adalbert Lindner berichtet von Regers Ausspruch aus dem Jahr 1898 „Die Protestanten wissen nicht, was sie an ihrem Chorale haben!“ Schon in jungen Jahren war Reger mit dem Choral in engen Kontakt gekommen – als Suborganist der Weidener Pfarrkirche St. Michael, die von beiden Konfessionen genutzt wurde. Die Freundschaft zu dem – protestantischen – Organisten Karl Straube muss in der Folgezeit als von herausragender Bedeutung bezeichnet werden, und als Reger 1902 die geschiedene Protestantin

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Compact Disc Carus 83.326/00, EAN 4009350833265 CD, Digipac
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  • Max Reger, geb. 1873 in Brand (bayr. Oberpfalz), gest. 1916 in Leipzig. Schüler von H. Riemann. Seit 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie in München, hier auch erste Anerkennung als Orgelkomponist; ab 1907 Kompositionslehrer am Leipziger Konservatorium, daneben 1911 – 14 Leiter der Meininger Hofkapelle. Reger, der als Lehrer großen Einfluss erlangte, wandte sich von den Idealen der Neudeutschen ab und knüpfte an J. Brahms an; er verschmolz eine ausdrucksstarke Harmonik mit der an J. S. Bach geschulten Polyphonie mit Formen des Spätbarock und der Klassik; die eigentlichen Kompositionsbereiche Regers bilden Orgel- und Kammermusik. In seinem bedeutendsten geistlichen Chorwerk "Der 100. Psalm" (1908/09) geht Reger an die Grenze der Tonalität. zur Person
  • Seit seiner Gründung 1946 engagiert sich der NDR Chor nicht nur für das klassische und romantische Repertoire, sondern ebenso für die vor der Gründung lange Zeit verbotene zeitgenössische Musik. So erregte die Einstudierung von Schönbergs unvollendeter Oper Moses und Aron in den Nachkriegsjahren weltweite Aufmerksamkeit. Besonders unter der prägenden Leitung von Helmut Franz, dem Nachfolger von Max Thurn, wurde die A-cappella-Literatur zu einem Schwerpunkt des Chores. Spätere Chordirektoren wie Roland Bader, Horst Neumann, Robin Gritton und Hans-Christoph Rademann setzten diese Tradition fort. Daneben gingen besondere Impulse von namhaften Gastdirigenten wie Eric Ericson, Marcus Creed, Michael Gläser und Rupert Huber aus. Seit der Saison 2008/09 ist Philipp Ahmann der Chordirektor des NDR Chores. Höhepunkte der letzten Jahre waren u. a. Händels Israel in Egypt, Ligeti’s Requiem sowie die Gurre-Lieder von Schönberg. Unter den CD-Aufnahmen seien u. a. die A-cappella-Werke von Max Reger hervorgehoben, die 2005 den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ erhielten (Dirigent H.-Chr. Rademann). 2009/2010 stehen Haydns Schöpfung unter Martin Haselböck und die konzertante Aufführung von Bizets Oper Carmen sowie eine eigene Abonnement-Reihe unter Leitung von Philipp Ahmann auf dem Programm. zur Person
  • Der Dirigent Hans-Christoph Rademann ist ein ungemein vielseitiger Künstler mit einem breiten Repertoire, der sich mit gleicher Leidenschaft und Expertise der Aufführung und Wiederentdeckung Alter Musik wie der Uraufführung und Pflege Neuer Musik widmet.Geboren in Dresden und aufgewachsen im Erzgebirge, wurde er früh geprägt von der gro¬ßen mitteldeutschen Kantoren- und Musiktradition. Er war Schüler im traditionsreichen Kreuzgymnasium, Mitglied des berühmten Kreuzchors und studierte an der Musikhoch¬schule Dresden Chor- und Orchesterdirigieren. Während seines Studiums gründete er den Dresdner Kammerchor und formte ihn zu einem internationalen Spitzenchor, der bis heute unter seiner Leitung steht. Seit 2013 ist Hans-Christoph Rademann der Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Hans-Christoph Rademann verbindet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit führenden Chören und Ensembles der internationalen Musikszene. Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des NDR-Chors und von 2007 bis 2015 Chefdirigent vom RIAS Kammerchor. Gastdirigate führten und führen ihn zur Nederlandse Bachvereniging, dem Collegium Vocale Gent, der Akademie für Alte Musik, dem Freiburger Barockorchester, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Sinfonieorchester Basel, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg u.a. Für seine künstlerische Arbeit ist Hans-Christoph Rademann mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden, darunter die Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrats (2014), die Sächsische Verfassungsmedaille (2008), der Förder- sowie der Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden (1994 bzw. 2014). Mehrmals erhielt er für seine zahlreichen CD-Aufnahmen den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (zuletzt 2016) sowie den Grand Prix du Disque (2002), den Diapason d’Or (2006 & 2011), den CHOC de l’année 2011 und den Best Baroque Vocal Award 2014. 2016 wurde er mit dem Preis der Europäischen Kir¬chenmusik der Stadt Schwäbisch Gmünd ausgezeichnet. Seine beispielhafte Interpretation und Einspielung der gesamten Werke von Heinrich Schütz mit dem Dresdner Kammerchorbeim Stuttgarter Carus-Verlag, die 2018 ihren Abschluss fand, erhielt im selben Jahr denneu gestifteten Heinrich-Schütz-Preis sowie den OPUS KLASSIK 2020.Hans-Christoph Rademann ist Professor für Chorleitung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Außerdem ist er Intendant vom Musikfest Erzgebirge, Botschafter des Erzgebirges und Schirmherr des Christlichen Hospizdienstes Dresden. zur Person

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