Requiem-Vertonungen bei Carus
Die Texte der lateinischen Totenmesse („Requiem“) haben im Laufe der Kirchenmusikgeschichte zu zahllosen Vertonungen Anlass gegeben. Für das legendenumwobene Mozart-Requiem KV 626 bietet Carus die Wahl zwischen mehreren Bearbeitungen/Vollendungen (Franz Süßmayr, Robert Levin, Howard Arman, Richard Maunder). Während die meisten Komponisten den lateinischen Text zur Grundlage wählten (Campra, Hasse, Cherubini, Verdi, Gounod, Suppè, Rheinberger und Fauré) stellte Brahms für das Deutsche Requiem in der Tradition von Schütz’ Musikalischen Exequien verschiedene Texte zusammen, die thematisch Trauer, Klage und Tod umkreisen. Mauersbergers Dresdner Requiem nach Worten der Bibel und des Gesangbuchs für Solist*innen, 3 Chöre, Blechbläser, Schlagzeug, Celesta und Orgel ist zum Gedenken der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg entstanden.
Die Kompositionen sind bei Carus in attraktiven Urtext-Ausgaben mit kompletten Aufführungsmaterial und ergänzenden Übehilfen (carus music, the Choir Coach und Klavierauszüge im Großdruck) erhältlich.