Packard Humanities Institute
Die Israeliten in der Wüste
Oratorium BR-CPEB D 1 (Wq 238), 1769
Bd. IV, 1 der C.P.E. Bach-Gesamtausgabe, hrsg. vom Packard Humanities Institute
"...zu allen Zeiten, in und außer der Kirche, bloß zum Lobe Gottes, und zwar ohne Anstoß von allen Christlichen Religionsverwandten" kann, C. P. E. Bach zufolge, das Oratorium "Die Israeliten in der Wüste" aufgeführt werden. Die Komposition schildert den entbehrungsreichen Zug des Volkes Israels durch die Wüste, dessen Verzweiflung und Erhörung. Das harmonisch kühne Werk wurde 1775 erstmals gedruckt und erlebte noch zu Lebzeiten des Komponisten zahlreiche Aufführungen im gesamten deutschen Sprachraum.
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Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
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Komponist*in
Carl Philipp Emanuel Bach
| 1714-1788Zweiter Sohn J.S. Bachs, Musikunterricht beim Vater, ab 1731 Student an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1734 an der Universität Frankfurt an der Oder, später Cembalist in der Kapelle Friedrichs II. von Preußen, 1768 Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors an den fünf Hauptkirchen in Hamburg; Hauptvertreter der musikalischen Empfindsamkeit. Sein umfangreiches Schaffen umfasst u.a. Klavierwerke, Sinfonien, Kammermusik, Vokalwerke; Autor des Lehrwerkes "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" (Berlin 1753 und 1762). zur Person
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Textdichter*in
Daniel Schiebeler
| 1741-1771
Rezensionen
Das vor allem in den Solopartien virtuose Werk ist für konzerterfahrende ambitionierte Chöre eine lohnenswerte Entdeckung.
Singende Kirche, 2/2014
Hier warten neue Aufgaben auf ambitionierte Chorleiter. Überflüssig, die Qualität der Neuausgabe zu kommentieren: Das sprichwörtliche Carus-Niveau kennt und schätzt längst jeder seriöse Musiker.
Friedrich Storfinger, Musica Sacra, 5/2014
Die Ausgaben tragen hoffentlich dazu bei, dass die Musik am Übergang zwischen Barock und Klassik wieder mehr Beachtung findet.
Württembergische Blätter für Kirchenmusik, 6/2014