Veni Sancte Spiritus
Geistliches Konzert TVWV 3:89
Georg Philipp Telemanns Werk „Veni Sancte Spiritus“ rückt gesangliche Melodien und ausgefallenen Klangfarben in den Vordergrund. Während der Komponist wohl durchgehend mit solistischer Besetzung rechnet, werden hier beide Rahmensätze chorisch besetzt und können gegebenenfalls instrumental verstärkt werden. Diese Form der Aufführungsmöglichkeit widerspricht nicht Telemanns Vorstellungen seiner Komposition, sondern stellt vielmehr eine weitere empfehlenswerte Formulierung seiner Klangvielfalt dar.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Georg Philipp Telemann
| 1681-1767Telemanns überaus reiches kompositorisches Schaffen, der Ertrag eines Dreivierteljahrhunderts, umfasst nahezu alle Gattungen der Musik und reicht, im vokalen Bereich, vom Generalbasslied über Kammer- und Kirchenkantate bis zur Oper. Auch in seiner eigenen Einschätzung spielt die Kirchenmusik die zentrale Rolle in seinem Schaffen; vermutlich hat er allein über 1.600 Kirchenkantaten komponiert, dazu kantatenartige Trauermusiken (wie Du aber, Daniel, gehe hin ), Psalmvertonungen (bspw. Deus judicium tuum ) und Oratorien. Allenthalben in seinem Werk zeigt sich Telemann als ein fortschrittlicher, dem Neuen aufgeschlossener und experimentierfreudig nach neuen Wegen suchender Komponist; nicht zu Unrecht hat man ihn einen Wegbereiter der Klassik genannt. Indes macht das kompositorische Wirken nur einen Teil seiner musikgeschichtlichen Bedeutung aus: Als Musikverleger, als Autor didaktisch ausgerichteter Publikationen, als Leiter bürgerlicher Musikvereinigungen und Initiator öffentlicher Konzerte hat er wesentlich an der Schaffung auch der äußeren Voraussetzungen für die folgende, vom musikalisch gebildeten Bürgertum getragene Epoche der Musik mitgewirkt. zur Person
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Herausgeber*in
Klaus Hofmann
| 1939
Rezensionen
[...] Das klangschöne, leicht realisierbare Werk ist eine Bereicherung für Gottesdienst und Konzert.
- Musica Sacra, September/Oktober 2010 -