Giovanni Gabrieli: Sonata Pian e Forte - Noten | Carus-Verlag

Giovanni Gabrieli Sonata Pian e Forte

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Giovanni Gabrielis Sonata Pian e Forte verdankt ihren Namen und ihre Bekanntheit nicht zuletzt der Tatsache, dass sie als eine der ersten Kompositionen überhaupt Angaben zur Dynamik im Notentext enthält. Im Rahmen der Entstehung einer eigenständigen, von der Vokalmusik unabhängigen Instrumentalmusik um die Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert zeugt die schriftliche Fixierung solcher aufführungspraktischer Elemente von einer gänzlich neuen kompositorischen Denkweise. Dazu gehört auch die Präzisierung der ausführenden Instrumente durch Gabrieli: zwei Trombonenchöre, die im Diskant von einem Zink bzw. einer Viola angeführt werden.

Die vorliegende Edition präsentiert die repräsentativ-feierliche Sonata in einer Kritischen Neuausgabe und stellt zusätzlich – entsprechend der damaligen Aufführungspraxis – eine bezifferte Orgelstimme zur Verfügung.

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Dirigierpartitur Carus 16.012/00, ISMN 979-0-007-09670-0 12 Seiten, DIN A4, kartoniert
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11,50 € / St.
Stimmenset, Harmoniestimmen, Coro 1: Instrument 1, Coro 1: Instrument 2, Coro 1: Instrument 3, Coro 1: Instrument 4, Coro 2: Instrument 1, Coro 2: Instrument 2, Coro 2: Instrument 3, Coro 2: Instrument 4 Carus 16.012/09, ISMN 979-0-007-03153-4 22 Seiten, 23 x 32 cm, ohne Umschlag
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32,00 € / St.
  • 1 x Einzelstimme, Coro 1: Instrument 1 (16.012/11)
    je: 4,70 €
    1 x Einzelstimme, Coro 1: Instrument 2 (16.012/12)
    je: 4,70 €
    1 x Einzelstimme, Coro 1: Instrument 3 (16.012/13)
    je: 4,70 €
    1 x Einzelstimme, Coro 1: Instrument 4 (16.012/14)
    je: 4,70 €
    1 x Einzelstimme, Coro 2: Instrument 1 (16.012/21)
    je: 5,40 €
    1 x Einzelstimme, Coro 2: Instrument 2 (16.012/22)
    je: 5,40 €
    1 x Einzelstimme, Coro 2: Instrument 3 (16.012/23)
    je: 5,40 €
    1 x Einzelstimme, Coro 2: Instrument 4 (16.012/24)
    je: 3,50 €
Zusatzinformationen zum Werk
  • Geburtsjahr ungewiss: 1554 oder 1557 in Venedig, gestorben 1612 ebenda.

    Giovanni Gabrieli war einer der prägendsten Musiker der Venezianischen Schule im 16. Jh. Er war Kirchenmusiker am Markusdom in Venedig, Monteverdi wurde dort nach dessen Tod sein Nachfolger. Zu den bedeutendsten Schülern von Gabrieli zählt Heinrich Schütz, der während einer dreijährigen Ausbildungsreise bei Gabrieli lernte. 

    Gabrielis Stil zeichnet sich durch Venezianische Mehrchörigkeit, Generalbass sowie Affektenlehre aus; er schrieb auch Madrigale. Seine mehrchörigen Motetten sind für bis zu 16 Stimmen und 15 Instrumente geschrieben und zeugen von einer Klangpracht, die zu jener Zeit im Markusdom geherrscht haben muss. Bekannt sind seine Symphoniae Sacrae I und II sowie die zahlreichen Canzoni. Gabrieli schrieb hauptsächlich geistliche Chormusik.

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