Spohrs Ruf als Violinvirtuose, Komponist, Dirigent und Instrumentallehrer war überragend in der Frühromantik. Die letzten Dinge gilt als das bedeutendste seiner vier Oratorien. Bei der Uraufführung am Karfreitag 1826 traf es auf einhellige Begeisterung. Dem Oratorium liegen die theologisch bedeutsamsten Teile der neutestamentlichen Offenbarung des Johannes zugrunde, die Friedrich Rochlitz zu einem Libretto zusammenstellte. In enger Zusammenarbeit mit Rochlitz brachte Spohr die Todes- und Ewigkeitsvisionen in eindringlicher Weise zu musikalischer Geltung, wobei eine positive, tröstliche und erwartungsfrohe Grundhaltung das Werk durchzieht.
Das Werk stellt eine wichtige Bereicherung der oratorischen Literatur insbesondere zum Ende des Kirchenjahres dar; es besticht durch meisterhafte Instrumentationstechnik, überlegen eingesetzte Chromatik, groß angelegte Solo-Rezitative und eingängige Chorpartien voller inniger Empfindsamkeit einerseits und aufwühlender Dramatik andererseits.
Mit dieser Ausgabe hat Carus das Oratorium erstmals in einer kritischen Ausgabe vorgelegt.
Das Werk stellt eine wichtige Bereicherung der oratorischen Literatur insbesondere zum Ende des Kirchenjahres dar; es besticht durch meisterhafte Instrumentationstechnik, überlegen eingesetzte Chromatik, groß angelegte Solo-Rezitative und eingängige Chorpartien voller inniger Empfindsamkeit einerseits und aufwühlender Dramatik andererseits.
Mit dieser Ausgabe hat Carus das Oratorium erstmals in einer kritischen Ausgabe vorgelegt.
Kaufen
Zusatzinformationen zum Werk
Inhaltsverzeichnis
-
Komponist*in
Louis Spohr
| 1784-1859Louis Spohr, geb. 1784 in Braunschweig, gest. 1859 in Kassel. Galt als einer der besten Violinisten, Dirigenten und Komponisten seiner Zeit. Er erhielt Violinunterricht seit seinem fünften Lebensjahr. Bereits 1799 Geiger in der Braunschweiger Hofkapelle, dann Konzertmeister in Gotha; 1812 – 1815 Kapellmeister in Wien; ab 1822 Hofkapellmeister in Kassel, empfohlen von C. M. v. Weber. Ausgedehnte Konzertreisen brachten ihn u. a. mit N. Paganini zusammen. Er hinterließ über 200 Werke, darunter viele A-cappella-Chöre. Sein Oratorium "Die letzten Dinge" (1826) wurde im 19. Jahrhundert hoch geschätzt. zur Person