Josef Gabriel Rheinberger: Passionsgesang - Noten | Carus-Verlag

Josef Gabriel Rheinberger Passionsgesang

op. 46, 1867

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Dirigierpartitur Carus 50.046/00, ISMN 979-0-007-08689-3 16 Seiten, DIN A4, kartoniert
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Chorpartitur Carus 50.046/05, ISMN 979-0-007-10697-3 8 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag Mindestbestellmenge: 20 Exemplare
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  • Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person

Rezensionen

Rheinberger, Gabriel Josef: Passionsgesang

Rheinberger, Gabriel Josef: Passionsgesang

Als praxisbezogene Einzelausgabe aus der Rheinberger-Edition legt der Carus-Verlag diese Passionsmeditation für Chor und Orgel vor. Der Text ist eine zeitgenössische Passionsbetrachtung mit engem Anschluss an den biblischen Passionsbericht und die sieben Worte Jesu am Kreuz; er könnte von Rheinbergers Frau Franziska stammen. Der nicht allzu schwere, aber in der Intonation heikle Chorsatz wechselt zwischen schlicht liedhaften, aber harmonisch reizvollen Partien und weniger figurierten Abschnitten. Die Orgel stützt im wesentlichen durch einen etwas ausgebauten Colla-parte-Satz. Die Ausdruckswelt ist bestimmt vom tragischen c-Moll des Eingangssatzes. Über die Paralleltonarten Es-Dur und g-Moll wird als conclusio ein grandioser C-Dur-Schlusshymnus erreicht, der ganz in aufklärerischem Gestus proklamiert: „Nun waltet Klarheit ...auf ewig dank ich Dir!” Ein in Ausdruck und Attraktivität vergleichbares (kleineres) Chorstück wäre Silchers „Schau hin nach Golgatha” aus dem Romantik-Chorheft des Verbandes.
Für Liebhaber romantischen Chorgesangs im besten Sinne ist diese ca. 10-minütige Passionsmusik ein unbedingtes Muss. Die Ausgabe ist vorbildlich und enthält ein ausführliches, das Werk gut erschließendes Vorwort.

Konrad Klek
Quelle: Württembergische Blätter für Kirchenmusik 3/1999, S. 26/27

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