Sanctus in Es
BR-CPEB E 2 (Wq 219)
Carl Philipp Emanuel Bach komponierte sein lateinisches Sanctus in Es in den Jahren 1768–1778, als er Musikdirektor an den Hamburger Kirchen war. Das kurze und feierliche Werk für Chor und Orchester war für die Abendmahlsliturgie an Weihnachten, Ostern und Pfingsten bestimmt. Die vorliegende Erstausgabe stützt sich auf eine Abschrift aus dem Notenarchiv der Sing-Akademie zu Berlin, das nach dem Zweiten Weltkrieg verschollen war und erst kürzlich von Prof. Christoph Wolff in Kiew wieder aufgefunden wurde.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Carl Philipp Emanuel Bach
| 1714-1788Zweiter Sohn J.S. Bachs, Musikunterricht beim Vater, ab 1731 Student an der juristischen Fakultät der Universität Leipzig, ab 1734 an der Universität Frankfurt an der Oder, später Cembalist in der Kapelle Friedrichs II. von Preußen, 1768 Nachfolger Telemanns im Amt des städtischen Musikdirektors an den fünf Hauptkirchen in Hamburg; Hauptvertreter der musikalischen Empfindsamkeit. Sein umfangreiches Schaffen umfasst u.a. Klavierwerke, Sinfonien, Kammermusik, Vokalwerke; Autor des Lehrwerkes "Versuch über die wahre Art das Clavier zu spielen" (Berlin 1753 und 1762). zur Person