Stabat Mater in g
D 175, 1815
Das lateinische "Stabat Mater" D175 komponierte Schubert wohl ohne direkten Auftrag zwischen dem 4. und 6. Apirl 1815. Es ist nach der Bestimmung Papst Benedikts XIII. von 1727 als Sequenz für das Fest der "Sieben Schmerzen der seligen Jungfrau Maria" am 15. September vorgesehen. Von den 20 Strophen des Stabat Mater vertonte Schubert nur dier ersten vier, dafür jedoch zweimal mit einer abschließenden Coda
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Franz Schubert
| 1797-1828Die Kirchenmusik beschäftigte Franz Schubert sein Leben lang: Ein Teil davon entstand als Auftragswerk unter anderem für den Kirchenchor seiner Heimatgemeinde und erweist sich als stark praxisorientiert. Schubert komponierte somit nicht mehr nur für Berufsmusiker, sondern für bürgerliche Gemeindemitglieder. Seine Werke sind für mannigfache liturgische Gelegenheiten bestimmt und von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad und Umfang; somit werden sie auch den heutigen kirchenmusikalischen Bedürfnissen in idealer Weise gerecht. Einfache, schlichte Sätze stehen neben anspruchsvolleren Chorpartien und solistisch-virtuosen Konzertstücken. Der Carus-Verlag strebt Vollständigkeit im Bereich von Schuberts Kirchenmusik an: Zu entdecken gilt es ein spannungsreiches Œuvre; in seinen liedhaften, harmonisch tiefgründigen Elementen spiegelt es eine typisch Schubertsche Ausdruckswelt wider: Werke von großer Überzeugungskraft und ausnehmender musikalischer Schönheit. zur Person