Judas Maccabäus
Erste kritische Ausgabe. Das Oratorium Judas Maccabaeus gehört zu Georg Friedrich Händels beliebtesten Vokalwerken. Es wurde bereits zu Händels Lebzeiten über fünfzig Mal aufgeführt und war eines seiner ersten, das (1772) in Deutschland musiziert wurde. Die häufigen Aufführungen durch Händel selbst führten auch zu besonders vielen Umarbeitungen unter Berücksichtigung lokaler Gegegenheiten.
Die vorliegende Ausgabe bietet das Werk deshalb in zwei aufführbaren Fassungen: die der Uraufführung von 1747 und diejenige der letzten Oratorien-Saison zu Händels Lebzeiten (1758/59). Damit sind alle Chöre und Arien verfügbar, die Händel jemals für Judas Maccabaeus komponiert hat.
Die Edition basiert gemäß der neueren Händel-Forschung erstmals konsequent auf Händels Dirigierpartitur und beseitigt dadurch nicht nur tradierte Fehler, sondern gibt auch Klarheit über die tatsächlich von Händel aufgeführten Stücke. Im Unterschied zur bisher verbreiteten Chrysander-Ausgabe erscheint die den dritten Teil einleitende Arie "Father of heav’n" hier in ihrer ursprünglichen, längeren Version.
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Komponist*in
Georg Friedrich Händel
| 1685-1759Georg Friedrich Händel stellte früh seine außergewöhnlich universellen kompositorischen Fähigkeiten unter Beweis. Nachdem er 1712 nach London übergesiedelt war, schuf er dort – 1723 zum Composer of Musick for His Majesty’s Chapel Royal ernannt – zahlreiche Meisterwerke für den Königshof sowie seine großen Opere Serie: Über Jahre feierte er mit den von Ausnahme-Interpreten gesungenen Opern oder mit Serenaden, später auch mit Oratorien wie „Saul“ oder „Israel in Egypt“, triumphale Erfolge. Im Laufe der Jahre wuchs Händels Ruhm weit über seinen Wirkungsort hinaus; einige seiner Chorwerke, vor allem der „Messiah“, verfügen über eine bis heute ungebrochene Aufführungstradition und werden von Chören auf der ganzen Welt gesungen. zur Person
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Textdichter*in
Johann Joachim Eschenburg
| 1743-1820
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Textdichter*in
Felix Loy
| 1963