Messe in e
op. 87
Mit einer musikalisch überzeugenden und in vielen Punkten höchst originellen Auslegung des liturgischen Textes bildet Herzogenbergs Messe einen letzten Höhepunkt im spätromantischen Repertoire der Gattung „Missa solemnis“. Die Messe schrieb Herzogenberg im Geiste Bachs anlässlich des Todes seines Freundes, des Bach-Biographen Philipp Spitta. Das Agnus Dei zählt zu den großartigsten Sätzen innerhalb des oratorischen Schaffens von Herzogenberg.
Die hier erstmals vorgelegte Partitur erschließt eines der wirkungsvollsten Werke Herzogenbergs für die musikalische Praxis.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Heinrich von Herzogenberg
| 1843-1900Heinrich von Herzogenberg, geb. 1843 in Graz, gest. 1900 in Wiesbaden. Jura und Philosophiestudium in Wien, später Student am dortigen Konservatorium; 1874 Mitbegründer und zeitweise Leiter des Bach-Vereins in Leipzig; 1885 Direktor der Kompositonsabteilung der Königlichen Musikhochschule in Berlin; enger Freund von Johannes Brahms. Seine Motetten und Kirchenoratorien belegen sein kontrapunktisches Können. zur Person