Gleich nach seiner ersten Oper komponierte Rheinberger 1863 eine kleine dramatische Kantate für Kinderstimmen. Sie basiert auf einer Geschichte aus dem Markusevangelium. Die Höhepunkte der Kantate, darunter die Erweckungsszene im chorisches Rezitativ mit ausdrucksvollem Klavierpart und der große Schlusschor „Preist laut den Herrn“, sicherten der Kantate seinerzeit große Beliebtheit bei Knaben- und Schulchören. Rheinberger arrangierte sie später sogar noch für kleines Orchester. Die Kantate ist vielseitig im Kirchenjahr einsetzbar.
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Zusatzinformationen zum Werk
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Komponist*in
Josef Gabriel Rheinberger
| 1839-1901Josef Gabriel Rheinberger, geb. 1839 in Vaduz, gest. 1901 in München. Schüler von J.G. Herzog, J.J. Maier und Fr. Lachner. Gilt als einer der bedeutendsten Lehrerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts; wirkte ab 1859 als Lehrer an der Königlichen Musikschule in München, später als Professor für Komposition und Orgel; 1877 Hofkapellmeister. Aus seinem umfangreichen Opus ragen die 20 Orgelsonaten hervor; wertvoll sind neben den Kammermusikwerken auch seine geistlichen und weltlichen Chorwerke. zur Person
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Herausgeber*in
Barbara Mohn
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Textdichter*in
Franz Bonn
| 1830-1894
Rezensionen
Überhaupt ist das „Zu-Herzen-Gehen” wahrscheinlich die größte Herausforderung bei dieser musikalisch sehr wirkungsvollen Kantate: Die Schlichtheit und fromme Haltung des Textes stellt für heutige Kinder und Jugendliche vielleicht auf den ersten Blick eine Hürde dar, wird aber – auch das eine Frage des Zugangs der Chorleiterin – das „innere Wesen” in vielen Fällen sehr ansprechen. Zudem gibt es neben der rein musikalischen Seite durchaus reizvolle Impulse zur Aufführung im sehr sorgfältig gearbeiteten Vorwort der Herausgeberin Barbara Mohn.
Christina Humenberger, Schott Musikpädagogik, üben & musizieren 4/2013, Seite 63
Christina Humenberger, Schott Musikpädagogik, üben & musizieren 4/2013, Seite 63