Antonio Lotti: Missa Sapientiae

Antonio Lotti

Missa Sapientiae

Kyrie und Gloria

Beschreibung

Antonio Lottis Kyrie in g-Moll und Gloria in G-Dur sind in einer Partitur aus dem Besitz des Dresdner Kirchenmusikers Jan Dismas Zelenka unter dem Titel Missa Sapientiae vereinigt.

 

Hinweis: Carus 40.661/06 enthält nur die Partitur der vier rein solistischen Sätze. Solisten benötigen für die Aufführung der gesamten Messe zusätzlich die Chorpartitur (Carus 40.661/05).

Kaufen

Partitur

40.661/00
104 Seiten, DIN A4, kartoniert
EUR49,00 / St.
lieferbar

Chorpartitur

40.661/05
24 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR6,50 / St.
lieferbar
Lieferbar ab 20 Stück
Ab 20 Stück 6,50 EUR
Ab 40 Stück 5,85 EUR
Ab 60 Stück 5,20 EUR

Chorpartitur, nur Soli, ohne Chor

40.661/06
36 Seiten, DIN A4, ohne Umschlag
EUR10,50 / St.
lieferbar

Stimmenset, komplettes Orchestermaterial

40.661/19
DIN A4, ohne Umschlag
EUR108,00 / St.
lieferbar
  • Bestehend aus
    1 x Partitur (40.661/00)
    je: 49,00 €
    1 x Stimmenset, Harmoniestimmen, 1 x Flöte, 1 x Oboe 1, 1 x Oboe 2, 1 x Trompete (40.661/09)
    je: 11,00 €
    4 x Einzelstimme, Violine 1 (40.661/11)
    je: 4,50 €
    4 x Einzelstimme, Violine 2 (40.661/12)
    je: 4,50 €
    2 x Einzelstimme, Viola 1 (40.661/13)
    je: 4,50 €
    2 x Einzelstimme, Viola 2 (40.661/14)
    je: 4,50 €
    4 x Einzelstimme, Violoncello/Kontrabass (40.661/15)
    je: 4,50 €

Produktinformation

Bearbeiter

Wolfgang Horn zur Person

Komponist

Antonio Lotti zur Person

Rezensionen

Antonio Lotti: Missa Sapientiae

Es ist sicher eine Seltenheit, dass eine kirchenmusikalische Komposition von J. S. Bach teilweise abgeschrieben wird, und auch G. F. Händel eigenhändig in Auszügen kopiert wurde; letzterer verwendete einiges daraus in eigenen Opern bzw. in Oratorien. Antonio Lottis Messe, bestehend aus Kyrie in g und Gloria in G, eine so genannte Nummernmesse, wurde dieser Ruhm zuteil. Die Hauptquelle ist eine Kopie aus dem Besitz des Dresdner Kirchenmusikers J. D. Zelenka. Das Orchester ist dabei mit einer konzertierenden Trompete, zwei Violinen und zwei Oboen, die in manchen Sätzen auch solistische Aufgaben übernehmen, einer Flauto traverso ad lib. zwei Violen und dem Generalbass, farbig besetzt. Die Harmonik ist ausdrucksstark und verrät den versierten Opernkomponisten, der die Affekte einzusetzen weiß. Die einzelnen Sätze sind in der Kompositionstechnik unterschiedlich gestaltet; so sind neben konzertierenden Sätzen für ein Soloinstrument und Singstimme auch Fugen „in style antici“ sowie Anklänge an Doppel- und Dreichörigkeit zu finden. Die Aufgaben für den Chor sind, bei eingängiger Themenbildung, nicht allzu schwierig. Den Solisten stellen sich, vor allem im Ensemble, schöne Aufgaben. Bei einer Länge von etwa 30 Minuten ein lohnender Programmpunkt für das geistliche Konzert, das Kyrie allein könnte ich mir auch im Gottesdienst gut vorstellen.

Roland Büchner
Quelle: Musica Sacra 1/93, S. 77f.